DPN

Data Pointer Network
Leitidee eines DPN ist der Aufbau eines umfassenden informationstechnischen Verbundes von Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung auf der Basis einer umfassenden Referenzierung dezentral verteilter Datenbestände. Dabei werden identische Daten bestenfalls nur noch von einer verantwortlichen Stelle gespeichert und gepflegt, aber von allen dazu berechtigten Akteuren im einem Leistungsnetzwerk gemeinsam genutzt. Den infrastrukturellen Kern eines solchen Datenverbundes der öffentlichen Verwaltung bildet ein Verzeichnisdienst, über welche sowohl technische Informationen über Speicherort sowie Zugriffs- und Integrationsmöglichkeiten als auch über Regeln bezüglich der Zugriffsrechte gespeichert sind. Darüber können in einer Art Logbuch sämtliche Zugriffe auf die Daten verzeichnet werden, um diese nachprüfbar zu halten. Konzeptionell bietet der Ansatz des DPN zahleiche Anschlusspunkte zum Thema Open Government/Open Data bzw. zum Konzept des Prozessdatenbeschleunigers (P23R), bei dem personen- bzw. unternehmensbezogene Daten primär bei Bürgern oder Unternehmen gespeichert werden und ein Zugriff bzw. die automatisierte Übermittlung ausschließlich der Grundlage entsprechender standardisierter Regeln erfolgen.