/8-Adressblock

Im IPv4-Protokoll definiert ein /8-Adressblock 16.777.214-IP-Adressen eines Netzwerks. Allgemein definiert ein Adressblock eine bestimmte Anzahl an Adressen eines Netzwerks. Hierbei wird das Netzwerk über ein Prefix einer bestimmten Bitlänge festgelegt und die einzelnen Netzwerkteilnehmer über die verbleibenden Bits der Adresse bestimmt. Die Länge des Prefixes in Bit, und damit die Größe des Netzwerks, wird üblicherweise durch die „/“-Notation angegeben. Bei einer 32 Bit langen IPv4-Adresse besteht die Netzwerkadresse eines „8/“-Adressblocks aus 8 Bit. Demnach verbleiben 24 Bit für die Adressierung des Netzwerkteilnehmers und ein /8-Adressblock besteht aus 2^2, oder 16.777.214, IP-Adressen.

AAA

Authentification Authorization Accounting
Ein Konzept zur Überprüfung der Identität (Authentifizierung), der Nutzungsberechtigung (Autorisierung) und der Dokumentation der Nutzung zur Abrechnung oder zum Nutzungsnachweis (Accounting).

AAL

Authentification Authorization Accounting
Konzept zur Überprüfung der Identität (Authentifizierung), der Nutzungsberechtigung (Authorisierung) und der Dokumentation der Nutzung zur Abrechnung oder zum Nutzungsnachweis (Accounting).

AAL

Überbegriff für altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben. Dies beinhaltet Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die neue Technologien und das soziale Umfeld miteinander verbinden und verbessern mit dem Ziel, die Lebensqualität für Menschen insbesondere im Alter zu erhöhen.

Adaptive Lernumgebung

Interaktive Lernsysteme, die auf den einzelnen Lernenden individualisiert zugeschnittene, personalisierte Lerninhalte und Darstellungsformen enthalten.

AG2

IT-Gipfel Arbeitsgruppe 2 „Digitale Infrastrukturen als Enabler für innovative Anwendungen“.

AI

“Artificial Intelligence” – englische Abkürzung für künstliche Intelligenz (KI)

AIX

Advanced Interactive eXecutive
Unix-Betriebssystem der Firma IBM.

AK

Arbeitskreis

API

Application Programming Interface
Programmierschnittstelle, über die Funktionsabläufe so abstrahiert werden, dass IKT-Systeme miteinander kommunizieren und Zugriffe und Abläufe erfolgen können, ohne den Code für Anwendungsprogramme direkt ändern zu müssen.

APN

Access Point Name
Definiert den Zugangspunkt, um mobil im Internet surfen zu können. Jeder Mobilfunknetzbetreiber hat sein eigenes APN-Profil. Die APN-Daten müssen in der Verbindungssoftware passend zum Mobilfunknetz eingetragen werden.

Arduino

Arduino bezeichnet eine aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform. Beide Komponenten sind im Sinne von Open Source quelloffen. Die Hardware besteht aus einem einfachen I/O-Board mit einem Mikrocontroller und analogen und digitalen Ein- und Ausgängen. Die Entwicklungsumgebung basiert auf Processing, die auch technisch weniger Versierten den Zugang zur Programmierung und zu Mikrocontrollern erleichtern soll. Die Programmierung selbst erfolgt in C bzw. C++ wobei technische Details wie Header Dateien include vor den Anwendern weitgehend verborgen werden und umfangreiche Libraries und Beispiele die Programmierung vereinfachen.

ARPU

Average Revenue Per User
Internationale, insbesondere in der Telekommunikation relevante betriebswirtschaftliche Kennzahl für den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer.

Autonome Kolonnenfahrt

Automatisierte Abstandhalte- und Geschwindigkeitsregelungssysteme kontrollieren im motorisierten Individualverkehr die Geschwindigkeit & und den Abstand von Fahrzeugen bei dichtem Verkehr und sorgen somit für ein effiziente Auslastung der Streckenkapazität und optimierten Energieverbrauch bei reduziertem Stress für den einzelnen Fahrer.

Backbone

Verbindender Kernbereich eines Telekommunikationsnetzes. In der Telekommunikation im Allgemeinen ein Netzsegment meist größerer Bandbreite und Ausfallsicherheit, das als Basisnetz in der Regel nachgeordnete (weniger leistungsfähige) lokale oder regionale Netze miteinander verbindet oder vermascht. In hierarchisch strukturierten Netzkonfigurationen bildet das Backbone die höchstgelegene hierarchische Ebene.

Backhaul

Bezeichnet die Anbindung eines vorgelagerten, meist hierarchisch untergeordneten Netzknotens an einen zentralen Netzknoten.

BACnet

Building Automation Control Network
Protokoll für Datennetze der Gebäudeautomation und Gebäuderegelung, das für die Kommunikation zwischen Steuerungen, Sensoren und Aktoren entwickelt wurde.
siehe: www.big-eu.org

Bandbreite

Frequenzbereich, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können in einer Zeiteinheit übertragen werden. Die Bandbreite ist daher maßgeblich für die Dauer von Downloads und die Aufbaugeschwindigkeit von Webseiten. Bei der Übertragung digitaler Signale wird oft synonym der Begriff Bandbreite verwendet, obwohl in der Regel die Übertragungsrate oder Datenrate gemeint ist. Es gibt allerdings einen Zusammenhang zwischen der Bandbreite und der Übertragungsrate, da bei der Datenübertragung die erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit von der Bandbreite und der Codierung abhängen.
siehe: www.itwissen.info

Baustellenatlas

Stets aktuelle Übersicht über geplante Tiefbauvorhaben mit dem Ziel, eine Mitverlegung von anderen Infrastukturen kostengünstig zu ermöglichen und repetivive Baustellen zu vermeiden.

BBB

Breitbandbüro des Bundes

BDEW

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V
siehe: www.bdew.de

BDEW

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V

BDI

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
siehe: www.bdi.eu

Billing

Englisch für den Geschäftsprozess der Fakturierung/Abrechnung, von der Entgegennahme der Nutzungsdaten bis zur Erstellung der Rechnung.

BIP

Bruttoinlandsprodukt
Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Das BIP misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden.
siehe: Statistisches Bundesamt: www.destatis.de

BKZ M-V

Breitbandkompetenzzentrum Mecklenburg-Vorpommern

Blueprint

Englisch für Blaupause. Hier ein Konzept für die Verbreitung von Wissen über Technologien und Prozesse zur Realisierung bestimmter Anwendungsfälle anhand zuvor gesammelter Erfahrungen.

BMF

Bundesfinanzministerium

BMVBS

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
siehe: www.bmvbs.de

BMWi

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
siehe: www.bmwi.de

BOS

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (in Deutschland)

Braune Ware

Bezeichnet die im privaten Bereich eingesetzten Geräte der Unterhaltungselektronik wie Stereoanlage, Video und Fernseher.
siehe: Weiße Ware

Breitband

Der Begriff Breitband ist international nicht eindeutig definiert. Die Bundesregierung spricht in ihrer Breitbandstrategie über eine flächendeckenden Grundversorgung mit Bandbreiten von mindestens 1 MBit/s. Bis 2018 sollen flächendeckend Leistungen von mindestens 50 MBit/s verfügbar sein. Auf EU-Ebene wird mit der digitalen Agenda für Europa angestrebt, bis 2020 eine flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 30 MBit/s und für mindestens 50% der europäischen Haushalte von 100 MBit/s zu erreichen.

Breitbandatlas

Öffentlich zugängliche, generalisierte und anonymisierte Daten über die Breitbandversorgung und deren Verfügbarkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Der Breitbandatlas wird vom BMWi veröffentlicht.
siehe: www.zukunft-breitband.de

Breitbandstrategie

Um die flächendeckende Versorgung Deutschlands mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und den Aufbau von Netzen der nächsten Generation zu forcieren, hat die Bundesregierung 2009 die sogenannte Breitbandstrategie verabschiedet. Diese basiert auf vier Säulen: der Nutzung von Synergien beim Infrastrukturausbau, einer unterstützenden Frequenzpolitik, einer wachstums- und innovationsorientierten Regulierung und finanzieller Fördermaßnahmen.
siehe: www.zukunft-breitband.de

Broadband Forum

Das Broadband Forum (bis 2008 DSL Forum) ist ein weltweites Konsortium von ca. 200 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Telekommunikations- und IT-Branche. Es wurde 1994 gegründet und dient als Plattform, um Standards für den Breitbandmarkt zu erarbeiten.

BSA

Bit stream access
Bitstrom Zugang im Gegensatz zum Physikalischen Zugang

BSI

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

BSoD

Blue Screen of Death
Ein Bluescreen, ein blau leuchtender Bildschirm mit eingeblendetem Text bei Windows-Betriebssystemen, der als Resultats eines schweren Fehlers erscheint, ausgelöst z. B. durch Programmfehler, fehlerhafte Treiber oder defekte Hardware.
siehe: www.itwissen.info

C/C++

Bezeichnung für zwei Programmiersprachen. C++ ist die Weiterentwicklung der Programmiersprache C.

CAN

Controller Area Network
Ursprünglich ein von Bosch entwickeltes und international standardisiertes (Feld-) Bus-System (ISO 11898), das die Kommunikation von verteilten Komponenten beispielsweise in Fahrzeugen wie zwischen ABS-Sensoren, Steuereinheit und Bremssystem ermöglicht.
siehe: www.can-cia.org

Car-Sharing

Car-Sharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer Automobile. Car-Sharing erlaubt anders als konventionelle Autovermietungen auch ein kurzzeitiges Anmieten von Fahrzeugen.

Carrier Aggregation

Teil der LTE-Technologie, welcher die gleichzeitige Verwendung mehrerer durchaus nicht zusammenhängender Frequenzbereiche erlaubt. Dadurch können auch dann große Bandbreiten Nutzern zur Verfügung gestellt werden, wenn der Mobilfunknetzbetreiber selbst nur über gestückelte Frequenzbereiche verfügt.

CAT

Category
Bezeichnet die Kategorie eines Kabels aus verdrillten Kupferadern zur Datenübertragung. Heute sind überwiegend CAT-5-Kabel für Frequenzen bis zu 100 MHz anzutreffen. Zusammen mit den RJ-45-Steckern ergeben sie die gängigen Ethernet-Kabel.

CATV

Cable TV
Kabelfernsehen

CDMA

Code Division Multiple Access
Ein Multiplexverfahren, durch welches auf einem Frequenzbereich durch bestimmte Codierungen verschiedene Nutzdatenströme ermöglicht werden. Anwendungsbereiche sind beispielsweise 3G-Mobilfunknetze oder GPS.

CE

Consumer Electronics
Unterhaltungselektronik des privaten Bereichs, z. B. Fernseher, CD-/MP3-Player, Set-Top-Boxen und Media Receiver.

CE

Communautès Europèennes (Europäische Gemeinschaften)
Verwaltungszeichen, das die Freiverkehrsfähigkeit entsprechend gekennzeichneter Industrie-Erzeugnisse im Europäischen Binnenmarkt zum Ausdruck bringt.

CEPT

European Conference of Postal and Telecommunications Administrations
Dachorganisation zur Zusammenarbeit von Regulierungsbehörden aus 48 europäischen Staaten. Die Gründung erfolgte 1959 von zunächst 19 Behörden. Die Organisation arbeitet insbesondere in drei autonomen Kommitees: Electric Communications Committee (ECC), European Committee for Postal Regulation (CERP) und Commitee for ITU Policy (Com-ITU). Die Arbeit wird durch ein Büro das European Communications Office (ECO) in Kopenhagen, Dänemark, unterstützt.

CERT

Computer Emergency Response Team
Ein Computer Emergency Response Team (CERT), auch als Computer Security Incident Response Team (CSIRT) bezeichnet, ist eine Gruppe von IT-Sicherheitsfachleuten, die bei der Lösung von konkreten IT-Sicherheitsvorfällen (z. B. Bekanntwerden neuer Sicherheitslücken in bestimmten Anwendungen oder Betriebssystemen, neuartige Virenverbreitung, bei Spam versendenden PCs oder gezielten Angriffen) als Koordinator mitwirkt bzw. sich ganz allgemein mit Computersicherheit befasst (manchmal auch branchenspezifisch), Warnungen vor Sicherheitslücken herausgibt und Lösungsansätze anbietet (sogenannte Advisories, also wörtlich: Ratschläge). Des Weiteren helfen manche CERTs ganz konkret, Sicherheitsrisiken für bestimmte Adressatengruppen (z. B. Bürger-CERT) zu beseitigen. Der Informationsfluss erfolgt meistens über Mailinglisten. Dort werden sicherheitskritische Themen erörtert, diskutiert und aktuelle Warnungen ausgegeben.

City-Hubs

City-Hubs sind Spediteur- bzw. Logistikdienstleister-unabhängige logistische Drehscheiben/ Drehkreuze, durch die eine Belieferung des Einzelhandels und der Industrieunternehmen in Stadtgebieten erfolgt. Der Betrieb von City-Hubs lässt sich durch vernetzte IKT umsetzen, die Lücken im Mobilitätsnetz bzw. Logistiknetz schließt und dynamische Zustell- und Abholtouren erlaubt.

Clearing House

Verrechnungsstelle einer oder mehrerer Börsen. Diese zentrale Abrechnungsstelle übernimmt die Mittlerrolle beim Ausgleich der Positionen und tritt nach Abschluss der Transaktion als eigentlicher Marktpartner für jeden Käufer und Verkäufer auf.

Cloud Computing

Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen wie Rechen- und Netzwerkkapazitäten, Datenspeicher oder auch fertige Software dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie in einer „Wolke“ verhüllt.

CoAP

Constrained Application Protocol
Constrained Application Protocol (CoAP) ist ein von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickeltes Web-Transfer-Protocol . Es basiert auf Representational State Transfer (REST), dem Architekturmodell für Webservices, bei dem Ressourcen von Servern durch einen Anwendungsprozess kontrolliert und über die Universal Resource Identifiers (URI) identifiziert werden.

Compliance

Allgemein die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, von Rechtsnormen oder auch von freiwilligen Kodizes, z. B. im Rahmen der Informationssicherheit und des Datenschutzes.

Connectivity

Technische Fähigkeit und administrative Berechtigung bzw. Möglichkeit zur Kommunikation insbesondere einer Datenkommunikation, z. B. ein UMTS-Funkmodul in einem UMTS-Netz mit geeignetem Mobilfunkvertrag (d. h. mit einer für Datenverkehr ggf. auch Roaming freigeschalteter SIM-Karte).

Content Management Systeme

Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) zumeist in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen, zunehmend auch unter Berücksichtigung von Web 2.0-Formaten.

Cortex-M3

Architektur (ARMv7-M) für Mikroprozessoren der Firma ARM Limited.

CPE

Customer Premises Equipment
Geräte, die beim Endkunden die Verbindung zum Netzwerk des Carrier, bzw. Internet Service Providers herstellen. Hierbei handelt es sich üblicherweise um Telefone, Router, Switches oder Set-Top-Boxen.

CTN-Mobile

Cooperative Terrestial Networks Mobile
Arbeitsgruppe in der European Broadcasting Union (EBU)

CTN-Mobile

Cooperative Terrestial Networks Mobile
Arbeitsgruppe in der EBU

CUNST

Commonly Used Network Structure
Kollarobative Nutzung von Frequenzen sowohl durch den terristischen Rundfunk, als auch durch alternative Nutzer wie z.B. durch LTE.

D 115

Einheitliche Behördenrufnummer 115 (in Deutschland). Verwaltungsübergreifende Serviceinfrastruktur der öffentlichen Verwaltung für den telefonischen Kanal. Die Einheitliche Behördenrufnummer (“Bürgerhotline”) bietet einen direkten Zugang zu Auskünften über Leistungen der öffentlichen Verwaltung.

D21 Breitbandinitiative

Gemeinsames Projekt der Initiative D21, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des BITKOM, das seit 2002 als Diskussionsplattform die wichtigsten Akteure der Telekommunikationsbranche regelmäßig zusammenbringt.
siehe: www.initiatived21.de

Datenschutz

Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und damit einhergehend das Grundrecht auf Datenschutz sichert dem Einzelnen das Recht auf die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu. Darauf basierende Datenschutzbestimmungen bestimmen den Umgang mit personenbezogenen Daten bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung.
siehe: www.datenschutz.de

Datensicherheit

Alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Daten vor Verfälschung, Zerstörung und unzulässiger Weitergabe.

DCO

Device Configuration Overlay
Gerätezustandsobjekt

DD

Demarcation Device
Übergabe-Einrichtung an einer Netzgrenze

DDoS

Distributed Denial of Service
Im Gegensatz zur DoS-Attacke erfolgt der Angriff nicht von einem einzelnen Rechner aus, sondern durch ein Verbundsystem aus vielen verteilten Rechnern. Dadurch steht für den Angriff deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung.

Demand Side Manager

Marktrolle, welche die gezielte Beeinflussung der Verbraucherlast durch Steuerung der Stromnachfrage bei Abnehmern zum Geschäftsmodell hat. Hauptinstrumente sind die zeitliche Verlagerung von Stromverbrauch sowie das Abschalten unkritischer Verbraucher.
siehe: Lastmanagement

Device Identity Management

Der Begriff Identity Management beschreibt im allgemeinen jeglichen Einsatz von digitalen Identitäten, deren Attributen, sowie deren Berechtigungen und schließt die Erzeugung, Nutzung, Pflege und Löschung dieser digitalen Identitäten mit ein. Ziel ist es, vertrauenswürdige, identitätsbezogene und regelkonforme Prozesse durchzusetzen, die unabhängig von Organisationen und Plattformen standardisiert nutzbar sind.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol
Protokoll zur Verwaltung von IP-Adressen in einem Netzwerk. Mittels DHCP werden Adressen von einer zentralen Instanz dynamisch an die Netzwerkteilnehmer vergeben; somit kann sich jeder Netzteilnehmer nach Verbindung zum Netzwerk selber vollautomatisch konfigurieren.

DICOM

Digital Imaging and Communications in Medicine
Digital Imaging and Communications in Medicine (DICOM; deutsch Digitale Bildverarbeitung und -kommunikation in der Medizin) ist ein offener Standard zur Speicherung und zum Austausch von Informationen im medizinischen Bilddatenmanagement. Diese Informationen können beispielsweise digitale Bilder, Zusatzinformationen wie Segmentierungen, Oberflächendefinitionen oder Bildregistrierungen sein. DICOM standardisiert sowohl das Format zur Speicherung der Daten, als auch das Kommunikationsprotokoll zu deren Austausch.

Digitale Dividende

Bezeichnet die nach dem Umstieg von analogem zum digitalen terrestrischen Fernsehen (DVB-T) freigewordenen Frequenzen, welche seitdem der Mobilfunk- und Internet-Versorgung zur Verfügung stehen.

Digitale Identitäten

Digitale Identitäten bilden die Basis für digitale Willensbekundungen in Form von digitalen Signaturen bzw. digitalen Siegeln. Auf dieser Basis lassen sich Transaktionen auch in elektronischen Netzen sicher und rechtsverbindlich abbilden.

Digitales Bürger-/ Unternehmenskonto

System, das zur sicheren Speicherung und Verarbeitung von Stammdaten und/oder Bescheiden genutzt wird. Einmalig angegebene Daten können somit wiederverwendet werden und die wiederholte Aufnahme von Angaben entfällt.

Diskriminierungsfreier Zugang

Netzbetreiber sind verpflichtet, ihre Transport- und Verteilnetze (Strom/Gas) Dritten zur Verfügung zu stellen. Dabei müssen die eigenen Kosten zuzüglich eines Gewinnaufschlags weitergegeben werden. Fremde Energielieferanten dürfen also nicht schlechter gestellt werden als der eigene Vertrieb (bei integrierten Energieversorgern). Im Zusammenhang mit Intelligenten Netzen bedeutet dies, dass jeder Nutzer zu gleichen Bedingungen angeschlossen werden muss.

DNS

Domain Name System
Ein Dienst im Netzwerk zur Namensauflösung. Analog zu einer Telefonauskunft übersetzt das DNS Internetadressen wie zum Beispiel www.hpi.uni-potsdam.de in die dazugehörige IP-Adresse.

DOCSIS 2.0

Data Over Cable Service Interface Specification 2.0
Data Over Cable Service Interface Specification (DOCSIS) ist eine von Cable Labs um 1997 entwickelte Spezifikation für Schnittstellen von Kabelmodems und dazugehörigen Peripheriegeräten, die von der ITU im März 1998 (ITU-T Recommendation J.112) ratifiziert wurde. DOCSIS ist dabei ein Standard, der die Anforderungen für Datenübertragungen in einem Breitbandkabelnetz festlegt. Der wichtigste Anwendungsbereich von DOCSIS besteht in der schnellen Übertragung von Daten über bestehende Kabelfernsehnetze.
Die Nachfolgespezifikation DOCSIS 2.0 wurde 2002 vorgestellt vor dem Hintergrund der stärkeren Nachfrage von symmetrischen, Echtzeit erfordernden Datendiensten wie IP-Telefonie.

DOCSIS 3.0

Data Over Cable Service Interface Specification 3.0
DOCSIS 3.0. wurde als ITU-T Empfehlung J.222 ratifiziert und ist ein moderner Standard für Übertragungen über ein interaktives Kabelnetz.

DOI

Deutschland-Online-Infrastruktur
Vorhaben des IT-Planungsrates zur ebenen- und ressort-übergreifenden Konsolidierung und informationstechnischen Kopplung von Netzinfrastrukturen.

DoS

Denial of Service
Angriff auf ein Rechner- bzw. Serversystem, um es außer Betrieb zu setzen. Bei einer DoS-Attacke wird ein Server gezielt mit so vielen Anfragen „bombardiert“, dass das System die normalen Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und im schlimmsten Fall zusammenbricht.

Downstream/ Download

Downstream bezeichnet die Richtung des Signalflusses von der sendenden Station zur empfangenden Station. Mit Download wird der Transfer von Daten von einem entfernten Server auf einen eigenen lokalen Client bezeichnet. Beim Download wird die gesamte Datei auf der eigenen Festplatte gespeichert, bevor sie aufgerufen und wiedergegeben wird.
siehe: www.itwissen.info

DPI

Deep Packet Inspection
DPI steht für ein Verfahren in der Netzwerktechnik, Datenpakete zu überwachen und zu filtern. Dabei werden gleichzeitig der Datenteil und der Header-Teil des Datenpaketes auf bestimmte Merkmal wie Computerviren, Spam, Protokollverletzungen und weitere unerwünschte Inhalte untersucht.DPI ist gleichermaßen eine Schlüsseltechnologie zur Überwachung des Internets in totalitären Regimen.

DPN

Data Pointer Network
Leitidee eines DPN ist der Aufbau eines umfassenden informationstechnischen Verbundes von Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung auf der Basis einer umfassenden Referenzierung dezentral verteilter Datenbestände. Dabei werden identische Daten bestenfalls nur noch von einer verantwortlichen Stelle gespeichert und gepflegt, aber von allen dazu berechtigten Akteuren im einem Leistungsnetzwerk gemeinsam genutzt. Den infrastrukturellen Kern eines solchen Datenverbundes der öffentlichen Verwaltung bildet ein Verzeichnisdienst, über welche sowohl technische Informationen über Speicherort sowie Zugriffs- und Integrationsmöglichkeiten als auch über Regeln bezüglich der Zugriffsrechte gespeichert sind. Darüber können in einer Art Logbuch sämtliche Zugriffe auf die Daten verzeichnet werden, um diese nachprüfbar zu halten. Konzeptionell bietet der Ansatz des DPN zahleiche Anschlusspunkte zum Thema Open Government/Open Data bzw. zum Konzept des Prozessdatenbeschleunigers (P23R), bei dem personen- bzw. unternehmensbezogene Daten primär bei Bürgern oder Unternehmen gespeichert werden und ein Zugriff bzw. die automatisierte Übermittlung ausschließlich der Grundlage entsprechender standardisierter Regeln erfolgen.

DS Lite

Dual Stack Lite
DS Lite ermöglicht einem Internet-Service-Provider, IPv4-Adressen zuzuweisen. Der CPE erhält lediglich eine IPv6-Adresse und vergibt Adressen m IPv4-Netzwerk selbst; ähnlich wie ein NAT-Gerät. Die Adressübersetzung erfolgt aber nicht durch den CPE, sondern die IPv4-Pakete werden in einem IPv6-Paket verpackt. Die Adressübersetzung der privaten IPv4-Adressen in globale IPv6-Adressen erfolgt dann durch den Carrier (Carrier Grade NAT).

DSL

Digital Susciber Line
DSL ist eine Anschlusstechnik für den digitalen breitbandigen Teilnehmeranschluss.

DSLAM

Digital Subscriber Line Access Multiplexer
DSLAM fassen den IP-Verkehr mehrerer hundert DSL-Hausanschluss-Leitungen zusammen und sind üblicherweise in Straßenverteilern untergebracht.

Dual-Stack-Betrieb

Bezeichnet den gemeinsamen Betrieb von IPv4 und IPv6 in einem Netzwerk.

DVB-T

Digital Video Broadcasting Terrestrial

DVB-T2

Digital Video Broadcasting Terrestrial 2
DVB-T2 ist der Nachfolgestandard von DVB-T. Die Abkürzung steht für den englischen Begriff Digital Video Broadcasting Terrestrial (zu deutsch etwa: Digitales erdgebundenes Fernsehen) und bezeichnet die terrestrische (erdgebundene) Verbreitung digitaler Radio-, Fernseh- und Datensignale in der Erdatmosphäre. DVB-T2 bietet als Nachfolgestandard die Möglichkeit der Übertragung von HD-Inhalten und eine effizientere Komprimierung der Daten.

DVDV

Deutsches Verwaltungsdiensteverzeichnis
Fach- und ebenenübergreifende Infrastrukturkomponente für das E-Government in Deutschland. Grundlage des DVDV ist ein Verzeichnisdienst, in dem Behörden und andere Betreiber mit ihren Diensten aufgenommen werden können. Auskunftssuchende und Nutzer des DVDV sind Applikationen (Fachverfahren) und nicht natürliche Personen. Das DVDV – welches durch die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) gemeinsam mit mehreren Partnern der Kommunen und der Länder entwickelt wurde – hat damit die Funktion einer zentralen Registrierungsstelle für Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Zugleich ermöglicht es eine rechtsverbindliche elektronische Kommunikation von und mit Behörden über die vorhandenen Fachverfahren auf höchstem Sicherheitsniveau.
siehe: www.dvdv.de

Dynamische Adressvergabe

Einem Netzwerkteilnehmer wird keine feste IP-Adresse zugewiesen wird, sondern nur eine temporär gültige.

Dynamische Verkehrslenkung

Optimierte Steuerung des Verkehrs basierend auf der Analyse von Echtzeitdaten (Floating Car Data, Floating Phone Data, Güterbewegungsinformationen, etc.).

E-Government

Im weiteren Sinn versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen staatlichen, kommunalen und sonstigen behördlichen Institutionen sowie zwischen diesen Institutionen und Bürgern bzw. Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien.

eAkte

Digitale Darstellung der Inhalte von klassischen Papierakten, die zudem verschiedene Verknüpfungen mit relevanten Inhalten ermöglicht.

EBU

European Broadcasting Union
Zusammenschluss von zurzeit 74 Rundfunksanstalten mit Sitz in Genf aus 56 Staaten in Europa, Nordafrika und Vorderasien. Ferner hat die EBU neben den 74 Vollmitgliedern weitere 43 assozierte Mitglieder aus weiteren 22 Ländern. Die Gründung erfolgte 1950 von zunächst 23 Mitgliedern. Ziel war der Aufbau eines Netzwerkes zum Austausch von Nachrichtenfilmen und die Unterstüzung technischer Entwicklungen im Radio- und Fernsehbereich.

eCall

Emergency-Call
Automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge, das ab Oktober 2015 EU-weit verpflichtend in alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingebaut werden muss.

Echtzeit-Verkehrsinformation

Echtzeitinformationen aller Verkehrsmittel wie ÖPNV, Individualverkehr (IV) etc. werden zusammengeführt und dem Reisenden alle Alternativen mit Reisezeiten und Kosten bzw. dem Koordinator von Gütertransporten Transportlaufzeiten und Ausweichkorridore bereitgestellt. Einer der Grundbausteine für eine Vielzahl von Anwendungen, die zu einer optimalen und wirtschaftlichen Nutzung von Verkehrsinfrastruktur, verbessertem Verkehrsfluss, effizienterer Steuerung logistischer Prozesse sowie optimierter Reiseorganisation beitragen.

EEG

Erneuerbare Energien Gesetz
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), trat im Jahr 2000 in Kraft. Ziel des EEG war es, den jungen Technologien wie Wind- und Sonnenenergie durch feste Vergütungen sowie durch die garantierte Abnahme und die vorrangige Einspeisung des Stroms den Markteintritt zu ermöglichen. Mit dem Ziel der Reduzierung des Energiekostenanstiegs, wurde das Gesetz 2014 angepasst.

EFA

Elektronische Fallakte
EFA ist eine Kommunikationsplattform für Ärzte: Von ihrer Struktur her ist sie darauf ausgelegt, Ärzte über Sektor- und Einrichtungsgrenzen hinweg zu vernetzen und ihnen den datenschutzgerechten Austausch von medizinischen Informationen zu gemeinsam behandelten Patienten zu ermöglichen. Eine Fallakte steht hierbei für einen medizinischen Fall eines Patienten.

Eingebettete Systeme

In sich abgeschlossene Kleincomputer mit Mikroprozessoren, Sensorik, Aktuatorik, Ein-/Ausgabe-Einheiten u.ä., die für unterschiedlichste Steuer- und Regelungsaufgaben eingesetzt werden, z. B. in Waschmaschinen, Set-Top-Boxen, Kaffeevollautomaten, MP3-Playern. Zunehmend häufiger sind diese eingebetteten Systeme vernetzt und verfügen über Internetzugang und sind Teil von M2M-Lösungen.
siehe: www.embedded.fraunhofer.de

Einheitliche Behördennummer

Mit der Behördenrufnummer 115 haben Bürgerinnen und Bürger, aber auch Wirtschaft und Verwaltung einen direkten Draht zu den Behörden in Deutschland – unabhängig davon, welche Ebene angesprochen ist.

EIU

Economist Intelligence Unit
Die Economist Intelligence Unit (EIU) ist eine einzigartige Ressource für Wirtschafts- und Unternehmensinformationen, Prognosen und Analysen. Sie stellt seit 1946 fundierte, unabhängige Informationen zu Unternehmen, staatlichen Agenturen, Finanzinstituten und wissenschaftlichen Organisationen in aller Welt bereit, die Wirtschaftsführern als verlässliche Grundlage für ihre Entscheidungen dienen.

eLearning

Bezeichnet die Unterstützung von Lernprozessen durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Elektromobilität

Elektromobilität bezeichnet die Nutzung von Elektrofahrzeugen für die Erfüllung unterschiedlicher individueller Mobilitätsbedürfnisse.

Elektronische Patientenakte

Beinhaltet alle für eine medizinische Behandlung notwendigen Informationen wie z.B. Berichte und Ergebnisse von Therapiemaßnahmen oder auch radiologische Bilder und Befunde. Die elektronische Patientenakte ermöglicht eine verbesserte Informationstransparenz und damit letztlich eine qualitativ bessere und wirtschaftlichere medizinische Versorgung.

eMBMS

Evolved Multimedia Broadcast Multicast Service
Dienst im Mobilfunkstandard LTE, welcher Mobile-TV und andere Multimediadienste effizient an viele Mobilfunknutzer übertragen kann. Dabei werden die Daten einmal zeitgleich an alle Nutzer übertragen, was im Gegensatz zu klassischen Verfahren bei denen der Datenstrom einzeln zu jeden Nutzer gesendet wird, zu einer deutlich geringeren Netzlast führt.

Emission Modelling

Die Modellierung zu erwartender Emissionen auf Basis von in Echtzeit erfassten Umweltdaten sowie die Einbeziehung dieser Daten in dynamische Verkehrssteuerungssysteme leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Realisierung “grüner” Mobilitätskonzepte.

EMS

Electronics Manufacturing Services
Services, welche die die komplette Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen, Geräten und Systemen abdecken– von der Entwicklung über die Leiterplattenbestückung bis hin zu ausgefeilten Prüfkonzepten und weltweiter Auslieferung. EMS kann mit Fertigungsdienstleistungen für elektronische Komponenten übersetzt werden.

EMV

Elektromagnetische Verträglichkeit

End-to-End-Verbindungen

Bei einer End-to-End-Verbindung sind alle anwendungsspezifischen Funktionalitäten in den Endpunkten implementiert; das Netzwerk übernimmt nur den Datentransport und keine anwendungsspezifischen Funktionen.

Energieinformatik

Interdisziplinäre Verbindung von Energie- und Informationstechnik.

Energiemanagementsysteme

Dienen der Messung, Steuerung und Optimierung des eigenen Energieverbrauchs sowie der eigenen Energieeinspeisung. Durch Energiemanagementsysteme können Verbraucher aktiv als Akteure am Energiemarkt teilnehmen und auf Signale aus dem Stromgroßhandel oder vom Netzbetrieb reagieren.

Energiewende

Bezeichnet den grundlegenden Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Im Herbst 2010 hat die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept die Weichen für den Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien gestellt. 2011 hat sie darüber hinaus beschlossen, den Ausstieg aus der Kernenergie und damit auch den im Energiekonzept skizzierten Umbau der Energieversorgung deutlich zu beschleunigen. Bis 2050 soll der Ausstoß der Treibhausgasemissionen um mindestens 80 % gegenüber 1990 sinken. Außerdem soll bis dahin Deutschlands Strom zu mehr als 80 % aus erneuerbaren Energiequellen kommen.
siehe: www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiewende/die-energiewende.html

EnOcean

Die EnOcean GmbH ist der Entwickler der patentierten “batterielosen Funktechnologie”.

ERP

Enterprise-Resource-Planning
Begriff im Zusammengang mit betriebswirtschaftlicher Anwendersoftware, die unternehmensweite Ressourcen identifiziert und plant. Integrierte Planungs- und Steuerungssysteme, mit denen Geschäftsprozesse abgebildet werden können. ERP besteht hierbei aus Modulen zur Produktionsplanungs- und Steuerungssystem , Warenwirtschaftssystem, Materialwirtschaft, Lagerwesen, Disposition, Fertigung, Verkauf, Auftragswesen, Einkauf und Bestellwesen sowie dem Rechnungswesen.

Ethernet

Protokoll, das zur Datenübertragung im Wesentlichen in Nahbereichsnetzen eingesetzt wird.
siehe auch: LAN

ETSI

European Telecommunications Standards Institute
Ein als gemeinnützig anerkanntes Institut mit dem Ziel, europaweit einheitlich anerkannte Standards im Bereich der Telekommunikation zu schaffen.
siehe: www.etsi.org

EVU

Energieversorgungsunternehmen

Exploit

Ein Exploit ist in der elektronischen Datenverarbeitung eine systematische Möglichkeit, Schwachstellen auszunutzen, die bei der Entwicklung eines Programms nicht berücksichtigt wurden. Dabei werden mit Hilfe von Befehlsfolgen Sicherheitslücken und Fehlfunktionen von Programmen (oder ganzen Systemen) benutzt, meist um sich Zugang zu Ressourcen zu verschaffen oder Systeme zu beeinträchtigen.

FCC

Federal Communications Commission
Unabhängige Behörde der Vereinigten Staaten, welche u. a. Funkdienste regelt und als Zulassungsbehörde für Kommunikationsgeräte tätig ist.
siehe: www.fcc.gov

FDD

Frequenz Division Duplex
Verfahren im Mobilfunk, das für die Sende- und Empfangsrichtung jeweils eigene gepaarte Frequenzbereiche eines Bandes nutzt.

Feldbussysteme

Feldbussysteme sind Systeme der Automatisierungstechnik und ermöglichen die Kommunikation einzelner Komponenten wie Sensoren und Aktuatoren untereinander sowie mit übergeordnete Steuerungs- und Regelungssystemen.

Fernüberwachung

Drahtlose Überwachung von Objekten oder Personen aus der Ferne durch den Einsatz moderner Übertragungstechnik.

FFS

Flash File System
Dateisysteme, die auf die besonderen Eigenschaften von Datenträgern auf Basis von Flash-Speichern optimiert sind.

FG

Fokusgruppe

FITKO

Föderale IT-Kooperation
Länderübergreifende Initiative zur systematischen Analyse und Weiterentwicklung verwaltungs- und ebenenübergreifender IT-Kooperationen.

Flash-Speicher

Digitale Speicherchips, die eine nicht-flüchtige Speicherung bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch gewährleisten.

Flexibilitätsmärkte

Flexibilitätsmärkte stellen in Stromnetzen automatisierte Regelungsverfahren für Industrie- und Gewerbekunden sowie Haushalte bereit, mit denen die Verbrauchsseite auf Signale der Erzeugungssituation, der Netzauslastung oder generell auf Preissignale reagieren kann.

Fortune-Global-100-Liste

Die Fortune Global 100-Liste umfasst die weltweit 100 größten Unternehmen nach deren Umsatz.

FSAN

Full Service Access Network Group
Standardisierungsgremium führender Netzbetreiber, Ausrüster und unabhängiger Test-Labore. Innerhalb der FSAN werden u. a. die Festlegungen für GPON getroffen.

FTTB

Fibre To The Building/Basement
Glasfaser bis zum Gebäude. Je nachdem wie nahe der DSLAM am Teilnehmer ist, spricht man von FTTC bzw. FTTN oder von FTTB, bei dem der DSLAM im Keller eines Mehrfamilienhauses steht.

FTTC

Fibre to the Curb
Glasfaser bis zum Bordstein.

FTTH

Fibre To The Home
Glasfaser in die Wohnung.

FTTx

Fibre To The x
Glasfaser bis zum/in x. x kann für Home, Node, Building usw. stehen.

G.hn

Home Grid Standard
G.hn (G.9960, G.9961, G.9962, G.9963), auch als „HomeGrid-Standard“ bezeichnet, ist der mittlerweile übliche Name für die „nächste Generation“ der Heimnetzwerk-Technologie. Die technische Norm wurde von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) entwickelt und wird vom Industrieverband HomeGrid Forum und anderen Organisationen gefördert.
siehe: www.itu.int/dms_pub/itu-t/opb/tut/T-TUT-HOME-2010-PDF-E.pdf

GCHQ

Government Communications Headquarters
Britische Regierungsbehörde, die sich mit Kryptographie und Fernmeldeaufklärung befasst.

GDI

Geodateninfrastruktur
Die Geodateninfrastruktur (GDI) soll den fachübergreifenden Zugang zu allen verfügbaren Geodaten, die ansonsten getrennt bei den einzelnen Institutionen vorliegen, ermöglichen. Sie kann auf verschiedene räumliche Bereiche (z. B. Stadt, Naturschutzgebiet, …) oder hierarchische Ebenen (Kommune, Bundesland, Land, Kontinent, Welt) begrenzt sein.

Gesundheitskarte

Personenbezogene Identifikationskarte, die Versicherte zur Inanspruchnahme ärztlicher und zahnärztlicher Behandlung berechtigt.
siehe: www.bmg.bund.de

GLONASS

Globalnaja Nawigazionnaja Sputnikowaja Sistema
Gobales Satellitennavigationssystem, das vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation betrieben und finanziert wird.
siehe: www.glonass-ianc.rsa.ru/en/index.php

GOST

Gossudarstwenny Standart
GOST übersetzt „Staatlicher Standard“ und bezeichnet sowjetische bzw. russische Normen.

GSM

Global System for Mobile Communications
Standard für volldigidatle Mobilfunknetze (2G) mit weltweit größter Verbreitung. Die Nutzung erfolgt hauptsächlich für Telefonie, aber auch für SMS und paketvermittelte Datendienste, deren Übertragungsrate durch Stadards wie GPRS und EDGE vergrößert wurde.

HDTV

High Definition Television
Hochauflösendes Fernsehen.

HFC-Netze

Hybrid Fiber Coax Netze
Bezeichnet eine Technologie, mit der die Übertragung von analogen und digitalen Signalen großer Bandbreite (wie z. B. Fernsehsignale) leitungsgebunden stattfindet. Dabei werden zunächst Glasfasern eingesetzt (siehe: FTTC). An den Endpunkten der Glasfasern werden die optischen Signale in elektrische gewandelt, die dann über Koaxialkabel in die Haushalte geführt werden.

HGI

Home Gateway Initiative
HGI ist ein offenes Industireforum, das auf Initiative führender europäischer Telecommunicationsunternehmen und NTT aus Japan gegründet wurde und zu dem später auch mehrere Hetrstellefirmen beitraten. Die Motivation ist die gemeinschaftliche Erstellung einer Requirementspezifikation für Home Gateways.

HL7

Health Level 7
Health Level 7 ist eine Gruppe internationaler Standards für den Austausch von Daten zwischen Organisationen im Gesundheitswesen und deren Computersystemen. HL7 wird als Bezeichnung für die Organisation verwendet, die Standards im Gesundheitswesen entwickelt und unterstützt, sowie für die Versionen 2.x und die Version 3 der Standards und anderer Standards, die von den lokalen HL7-Organisationen in über 35 Ländern entwickelt werden. Die Zahl 7 des Namens HL7 bezieht sich auf die Schicht 7 des ISO/OSI-Referenzmodelles für die Kommunikation (ISO7498-1) und drückt damit aus, dass hier die Kommunikation auf Applikationsebene beschrieben wird.

HMI

Human-Machine-Interface
Das Human Machine Interface (MI) ist die Einrichtung, die die Interaktion eines Menschen mit einer technischen Einrichtung ermöglicht. Sie steht damit funktional zwischen Maschine und Mensch. Besatnteile sind heute häufig mechanische und elektronische Komponenten, verbunden mit einer graphischen Oberfläche. Deshalb befassen sich auch unterschieliche WIssenschaftszweige mit diesem Thema, von Informatik bis Ergonomie.

Hochgeschwindigkeitsnetz

Auch Hochleistungs- und Höchstleistungsnetze. Netze, welche in der Lage sind, die erforderliche Geschwindigkeit zur komfortablen und qualitätsgesicherten Nutzung von Diensten mit höchsten Bandbreitenanforderungen im Wesentlichen unabhängig von der jeweiligen Nutzerzahl sowie zukünftig mit symmetrischen Up- und Download-Raten stabil zu erfüllen. Auch hier existiert keine einheitliche Definition, im Allgemeinen werden jedoch Bandbreiten ab 50 Mbit/s aufwärts genannt. Die dienstbezogenen Funktionen sind dabei unabhängig von den darunter liegenden übertragungsbezogenen Technologien. Es unterstützt des weiteren die allgemeine Mobilität, indem es überall die einheitliche Bereitstellung von Diensten für den Nutzer erlaubt.
siehe: Definition ITU-T, Y.2002 (10/2009): Next Generation Networks – Frameworks and functional architecture models, Recommendation 3.1.2, S.2

Hochverfügbarkeit

IT-Systeme, die nahezu unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen müssen (i.d.R. mindestens 99,99%).

Horizontale SW-Plattformen

Software-Plattformen, die (im Unterschied zu vertikalen Software-Plattformen) branchenunabhängige Dienste erbringen wie z. B. Telefonie oder Dokumentenverwaltung.

HP-UX

Hewlett Packard UniX
Unix-Betriebssystem der Firma hewlett Packard.

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access
Auch UMTS-Breitband. Gestattet im Labor Downlink-Datenraten von 14,6 Mbit/s.

HSPA

High Speed Packet Access
Erweiterung des UMTS, die höhere Datenübertragungsraten ermöglicht. Sie gliedert sich in HSDPA zur Erhöhung der Datenübertragungsrate des Downlinks und HSUPA für den Uplink.

HTTP

Hypertext Transfer Protocol
Protokoll zur Datenübertragung im Rahmen des World Wide Web (WWW). HTTP ist ein einfaches Protokoll, das einen Satz von Nachrichten und Antworten (Request/Response) definiert, mit denen ein Web-Client und ein Webserver während einer HTML-Sitzung miteinander kommunizieren. HTTP ist in RFC 2616 aus dem Jahr 1999 beschrieben ist.
siehe: www.itwissen.info

I2C

Inter-Integrated Circuit
Eine ursprünglich von Philips entwickelte Spezifikation zur seriellen Kommunikation zwischen einzelnen Hardwarekomponenten in einer Baugruppe.
siehe: www.i2c-bus.org

IaaS

Infrastructure-as-a-Service
IaaS bedeutet, dass ein Anwender typische Leistungen eines Rechenzentrums – also die IT-Infrastruktur – aus der Cloud bezieht, dabei seine Recheninstanzen, d. h. virtuelle Server, aber weitestgehend selbst verwaltet. Er muss jedoch keine eigenen Server, keine Speicher, Netzwerkkomponenten und andere typische Hardware betreiben und rechnet leistungsbezogen ab. Der Anwender ist aber für die Auswahl, die Installation, den Betrieb und das Funktionieren seiner eigenen Software verantwortlich. Der große Vorteil gegenüber einem eigenen Rechenzentrum ist die hohe Skalierbarkeit der IaaS: Die Recheninstanzen können je nach Anforderungen um weitere Instanzen erweitert oder verkleinert werden.

ICANN

Internet Corporation for Assigned Names and Numbers
Globale Organisation, die verschiedene Aufgaben zur Koordination des Internets wahrnimmt, u.a. die Vergabe von Namen für Webseiten und Internetadressen.

ICNIRP

International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection
Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung

IDS

Intrusion Detection System
Ein System zur Erkennung von Angriffen auf ein Rechnersystem oder Rechnernetz, auf Basis von typischen Mustern oder der Korrelation von Ereignissen.

IEC

International Electrotechnical Commision
Internationales Standardisierungsgremium in der Elektrobranche

IEC 61850

Internationaler Standard, beschreibt ein Übertragungsprotokoll in der Schutz- und Leittechnik für Schaltanlagen der Mittel- und Hochspannungstechnik.

IEC 62541

Beschreibt die OPC UA als internationalen Standard, i. e. ein industrielles M2M-Kommunikationsprotokoll.

IEC-Standard

Standard, herausgegeben vom IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission), einem bedeutenden internationalen Standardisierungsgremium der Elektrobranche.

IETF

Inernet Engineering Task Force
Die IETF ist eine internationale, offene und freiwillige Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung des Internets befasst. Es werden tehnische Dokumente erstellt. Wenn verabschiedet, werden diese allgemein als “Standard” angesehen und akzepiert.

IFTTT

If This Then That
Ist ein Dienst der es Anwendern erlaubt, verschiedene Web-Anwendungen auf einfache Art zu verküpfen, z.B. Facebook mit Dropbox. Es ist besonders für Smart Phones und Tablets geeignet.

IHE

Integrating the Healthcare Enterprise
IHE (Abkürzung für Integrating the Healthcare Enterprise) ist eine Initiative von Anwendern und Herstellern mit dem Ziel, den Datenaustausch zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen zu standardisieren und zu harmonisieren. Die Umsetzung der medizinischen Prozessabläufe zwischen den Systemen und die Schaffung von Interoperabilität stehen hierbei im Vordergrund. IHE formuliert dazu Anforderungen aus der Praxis in so genannten Use Cases, identifiziert relevante Standards und entwickelt technische Leitfäden, so genannte Profile, mit denen ein Hersteller sein Produkt umsetzen und testen kann. Beim internationalen “Connectathon” testen die Hersteller ihre Systeme untereinander und bereiten sie auf den Praxiseinsatz vor.

IKT

Information, Kommunikation, Telekommunikation

IMS

IP Multimedia Subsystem
Das IMS definiert eine übergeordnete Service-Architektur, in der die Paradigmen und Technologien des Internet mit denen der mobilen und fixen Festnetz-Telekommunikation verbunden werden. Ziel ist ein Standard für die effiziente Bereitstellung verschiedenartiger Multimediadienste (z. B. Voice-over-IP und Videokonferenzen) auf unterschiedlichen Geräten für die nächste Generation von integrierten Netzwerken. Damit einher gehen Kontroll-und Managementfunktionen für den Transport der Daten und die Möglichkeit der Ausführung von Diensten unabhängig von Technologien und Protokollen der darunter liegenden Kommunikationsnetze (z. B. Mobilfunknetze, Festnetz).

IMT

International Mobile Telecommunication
Seitens der ITU definierte Mindeststandards für öffentliche Mobilfunkdienste.
siehe: www.imt-2000.org

IN

Intelligente Netze
Als Intelligente Netze werden Lösungen bezeichnet, die netzbasiert eine Regelung oder Koordination unterschiedlichster technischer Geräte ermöglichen. Dies geschieht zumeist kontextbezogen und über einen automatisierten Austausch von Daten. Ziel ist es, komplexe Systeme besser zu managen, die Effizienz zu steigern, Verbrauch und Erzeugung miteinander zu koppeln und damit Ressourcen zu schonen sowie weitere, neue vernetzte Anwendungen zu ermöglichen. Intelligente Netze beginnen/enden bei Sensoren/Aktoren, denen sie Daten entnehmen bzw. zuführen, werden über Kommunikationskanäle verschiedener, meist breitbandiger Accesstechnologien aggregiert und münden in Plattformen zur Speicherung bzw. Weiterverarbeitung über anwendungsbezogene Dienste.

Industrie 4.0

Bezeichnung für die vierte industrielle Revolution durch vernetzten Einsatz von IKT in der industriellen Produktion und angrenzenden Bereichen.

Informationsdrehscheibe im Energiemarkt

Als Informationsdrehscheibe und Quelle von Tarifanreizen dienen regionale Plattformen auf dem Markt für Energielieferungen, Energieeinspeisung, Energietransport und Aggregationsdienstleistungen. So ermöglichen Sie einen vereinfachten Marktzugang.

Informationssicherheit

Informationssicherheit beinhaltet im Gegensatz zum Datenschutz auch die Gewährleistung der Authentizität von Informationen. Sie umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von Daten und Prozessen vor Verfälschung, Zerstörung oder unzulässiger Weitergabe. Gegenstand sind sowohl Unternehmensdaten als auch Prozesse und Prozeduren der Datenverarbeitung, also auch Informationen als Ergebnis der verarbeiteten Daten.

Infrastrukturatlas

Der Infrastrukturatlas enthält Geodaten über in Deutschland vorhandene Infrastrukturen, die beim Aufbau von Breitbandnetzen und zur Erhöhung von Übertragungskapazitäten bestehender Netze grundsätzlich mitgenutzt werden können. Dazu zählen beispielsweise vorhandene Glasfaserleitungen, Leerrohre, Funkmasten und Richtfunkstrecken. Die Daten stammen von Infrastrukturinhabern unterschiedlicher Branchen. Hierzu zählen insbesondere Unternehmen der Energiewirtschaft und der Telekommunikation. Daneben fließen Daten über geeignete Infrastrukturen der Öffentlichen Hand in die Datenbasis des Infrastrukturatlas ein.

Interface Identifier

Eine IPv6-Adresse besteht aus 128 Bits. Die ersten 64 Bits definieren in der Regel das Netzwerk, die letzten 64 Bits werden als Interface Identifier bezeichnet.

Intermodale Mobilitätsplanung

Intermodale Mobilitätsplanung und integrierte Mobilitätsdienste beziehen zur Nutzung komplexer Mobilitätsketten sämtliche Verkehrsmittel in die Transport- und Reiseplanung ein. Hierzu ist eine intelligente Verknüpfung von Informationen von Verkehrsträgern (wie Fahrpläne und Routeninformationen) notwendig.

Intermodales Verkehrsdaten-Verbundsystem

In einem intermodalen Verkehrsdaten-Verbundsystem werden zur Vernetzung von Güter- und Transportverkehr mit dem Individualverkehr Daten und Informationen ausgetauscht. Über das Verbundsystem sind auch Transaktionen möglich, z.B. die Buchung mehrerer Verkehrsmittel über ein Ticket.

Internet der Dinge

Bezeichnet die massive Vernetzung unterschiedlichster Dinge und Geräte und deren virtuelle Erreichbarkeit über das Internet. Das Internet der Dinge steht in einem engen Zusammenhang mit M2M-Technologien, die eine Schlüsseltechnologie für dessen Realisierung darstellen.
siehe: www.internet-der-dinge.de

Interoperabilität

Bezeichnet die Möglichkeiten, IT-Systeme, Hard- und Software über offene Standards und Schnittstellen so aufeinander abzustimmen, dass diese Systeme reibungslos miteinander kommunizieren und die Daten unter Berücksichtigung des Datenschutzes verarbeitet werden können.

IoE

Internet of Everything
Das Internet of Everything (IoE) bringt Personen, Prozesse, Daten und Dinge zusammen, um die vernetzten Verbindungen relevanter und wertvoller als zuvor zu machen – Informationen werden in Aktionen umgesetzt, die neue Möglichkeiten, reichere Erfahrungen und vorher nicht vorhandene ökonomische Chancen für Unternehmen, Personen und Länder eröffnen.

IP

Internetprotokoll
Protokoll, das die Übertragung von Daten zwischen zwei Endpunkten in einem Netzwerk ermöglicht. IP stellt damit das Fundament für das gesamte Internet dar.

IP Peering

Bezeichnet üblicherweise den Zusammenschluss ähnlich großer IP-basierter Computernetzwerke verschiedener Provider zum Datenaustausch. Dabei erfolgt der Zusammenschluss meist kostenneutral.

IP Transit

Ähnlich wie IP Peering, beschreibt IP Transit den Zusammenschluss von IP-basierten Computernetzwerken zum Datenaustausch, wobei hierbei ein kleineres Netzwerk an ein größeres Netzwerk angeschlossen wird, um über dieses an den Rest des Internets angebunden zu werden. Hier werden Kosten oftmals nach Datenmenge abgerechnet.

IP-Adresse

Die technisch notwendige Adresse eines Geräts in einem IP-Netzwerk.

IPS

Intrusion Prevention System
Eine Erweiterung eines IDS. Ein IPS erkennt und meldet Angriffe nicht nur, sondern verwirft die zu einem erkannten Angriff gehörenden IP-Pakete und ändert zu diesem Zweck gegebenenfalls dynamisch die Filtereinstellung am Sicherheits-Gateway.

IPSec

Internet Protocol Security (E2E-Sicherheitsmodell)
Bezeichnet ein Ende-zu-Ende-Sicherheitsprotokoll, welches direkt auf der Vermittlungsschicht des TCP/IP Protokollstapels arbeitet. Dadurch wird ein durchgängiges Sicherheitsmodell von einem Endpunkt der Kommunikation bis zum anderen Endpunkt der Kommunikation erreicht (E2E).

IPTV

Internet Protocol Television
Allgemeine Bezeichnung für IP-basierende Übertragung von Fernsehdiensten. Dieser Dienst wird oft mit Internet-Fernsehn gleichgesetzt. Es geht jedoch mehr darum Fernsehdienste in einem geschlossenen Netz anzubieten mit der Möglichkeit der Interaktion. Das Medium ist wie beim Internet das Breitbandnetz. IPTV ist damit ein Dienst wie Internet aber nicht das Gleiche.

IPv4

Internetprotokoll Version 4 ist die vierte Version des Internetprotokolls und wurde 1981 definiert. Bei IPv4 bestehen die Adressen aus 32 Bit.

IPv6

Internetprotokoll Version 6 ist die sechste Version des Internetprotokolls und wurde 1998 standardisiert. Bei IPv6 bestehen die Adressen aus 128 Bit.

ISB

Investions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

ISM

Industrial, Scientific and Medical
Der Begriff „ISM“ steht für „Industrial Scientific and Medical” (Hochfrequenzanwendungen in Industrie, Wissenschaft und Medizin). Die zugehörigen ISM-Frequenzen sind international zur Nutzung durch Hochfrequenzgeräte zugewiesen. Beispiele sind Mikrowellenherde oder Kurzwellenbestrahlungen in der Medizin. Neben diesen Anwendungen können die ISM-Frequenzen auch zur Nachrichtenübertragung genutzt werden. Die ISM-Frequenzen sind störgefährdete Funkanwendungen . Funkfrequenzen sind in der modernen Kommunikationswelt aber ein wertvolles Gut, das effizient genutzt werden sollte. Daher sind die ISM-Frequenzen für Funkanwendungen vorgesehen, bei denen vorübergehende Störungen ggf. hingenommen werden können und bei denen nur kurze Entfernungen zu überbrücken sind. Die ISM-Frequenzbänder werden von zahlreichen Funkanwendungen genutzt. Hierzu gehören: Alarmfunk- und Baby-Überwachungsanlagen, Audio- und Funkmikrofon-Anwendungen, Bündelfunk- und Richtfunksysteme, Grubenfunk, Hörhilfen, Modellfunk, Verkehrstelematik, Abstandswarnsysteme Zugsysteme, etc.

ISO 27001

Internationale Norm für ein Managementsystem für Informationssicherheit

ISP

Internet Service Provider
Ein Unternehmen, das Zugang zum Internet als Dienstleistung anbietet.

ITS

Intelligent Tutoring Systems
Intelligente tutorielle Systeme bieten unter Berücksichtigung gängiger Lerntheorien (u.a. Behaviorismus, Kognitvismus, Konstruktivismus) und unter Nutzung von Methoden und Verfahren der Künstlichen Intelligenz ein Lerner-zentriertes Bildungsszenario. Beinhalten Instruktion, Feedback, Übung und weitere kognitive Prozesse (bspw. Imagination) ohne Untersützung einen menschlichen Lehrers.

ITU

International Telecommunication Union
Unterorganisation der UN, die sich mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt.
Die ITU teilt sich auf in
• ITU-D (Telecommunication Development Sector),
• ITU-R (Radiocommunication Sector),
• ITU-T (Telecommunication Standardization Sector).
siehe: www.itu.int

ITU-R

ITU Radiocommunication Sector
Der Radiocommunications-Sektor der ITU.
siehe: www.itu.int

ITU-Region

ITU-R verwaltet weltweit die Funksequenzen in drei großen Regionen: Region 1 für Europa, Afrika, Nahen Osten, Russland und GUS, Region 2 für Amerika und Region 3 für den Asiatisch-Pazifischen Raum.
siehe: www.itu.int

ITU-T

ITU Standardization
Globales Standardisierungsgremium für Telekommunikation und Teil der ITU. Ehemals CCITT.
siehe: www.itu.int

IVBB

Informationsverbund Berlin–Bonn
IVBB ist die Kommunikationsinfrastruktur für die zuverlässige und sichere Sprach- und Datenkommunikation zwischen den obersten Bundesbehörden und Verfassungsorganen in Berlin und Bonn.

IVBV/ BVN

Informationsverbund der Bundesverwaltung/Bundesverwaltungsnetz
Informationsverbund der Bundesverwaltung/Bundesverwaltungsnetz
Der IVBV/BNV ergänzt den IVBB, um die Bundesbehörden in der Fläche anzuschließen.

KfW

Kreditanstalt für Wiederaufbau Bankengruppe
siehe: www.kfw.de

KMU

Kleine und mittlere Unternehmen

KNX

Konnex
Ein Feldbus zur Gebäudeautomation.

KOM

Europäische Kommission

KWK

Kraft-Wärme-Kopplung
Unter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) versteht man die „gleichzeitige Umwandlung von eingesetzter Energie in elektrische Energie und Nutzwärme in einer ortsfesten technischen Anlage”. Dies geschieht in den meisten Fällen durch Verbrennungsmotoren

L2-BSA

Layer 2 Bit Stream Access (OSI 7 Schichten Modell)

LAMP

Linux, Apache, MySQL, PHP
Bezeichnet den „Standardbaukasten“, um dynamische Webseiten und -anwendungen zur Verfügung zu stellen.

LAN

Local Area Network
Lokales Kommunikationsnetz

Lastmanagement

Einbeziehung der Nachfrageseite (Stromverbrauch) in das flexible Management des Stromversorgungssystems. Ziel des Lastmanagements ist es, Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen, Erzeugungs- und Preisschwankungen auszugleichen, Ausgleichs- und Regelenergie bereitzustellen und perspektivisch überlastete Netzabschnitte, insbesondere im Verteilnetz, zu entlasten.

Latenzzeit (Verzögerungszeit)

Bei einer Latenzzeit ist die Aktion verborgen und wird erst durch die Reaktion deutlich. Umgangssprachlich erfolgen Reaktionen mit geringer Latenz in Echtzeit.

Learning Analytics

Messung, Sammlung, Analyse und Reporting von persönlichen lernbezogenen Daten zum Zwecke der Optimierung des Lernprozesses sowie der Umgebung, in welcher der Prozess stattfindet. Erhöht durch die Individualisierung des Lernprozesses die Effektivität des Lehrbetriebs.

LEIKA

Leistungskatalog der öffentlichen Verwaltung
Im Aufbau befindliches standardisiertes Verzeichnis von Verwaltungsleistungen aller Verwaltungsebenen.

Linux

Ein nach Linus Torvalds benanntes sehr verbreitetes quell-offenes lizenzfreies Unix-Derivat.

LMS

Learning Management Systems
Komplexes Softwaresystem, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient. Mittels LMS wird die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden ermöglicht. In modernen Learning Management Systemen sind Content Management Systeme integriert (Learning Content Management Systeme, LCMS), zugleich sind diese über Schnittstellen an Campus Management Systeme angebunden.

LTE

Long Term Evolution
Nachfolgestandard von UMTS mit einer Bandbreite pro Zelle deutlich über 100 Mbit/s.

LTE Advanced

LTE Advanced ist eine Erweiterung der LTE-Technologie und soll durch diverse Optimierungen die Datenraten im Mobilfunknetz noch einmal erheblich optimieren. Die Technologie wurde im März 2011 im Release 10 der 3GPP (3rd Generation Project Partnership) standardisiert. Zu den Verbesserungen gegenüber den vorherigen Releasestufen (etwa dem jetzigen LTE), gehören z.B. eine deutliche Steigerung der spektralen Effizienz sowie eine flexiblere Nutzung des Funkspektrums.

M2M

Machine-to-Machine
Bezeichnet die Kommunikation zwischen Maschinen, z.B. zwischen Steuerungseinheiten mit den dort laufenden Geschäfts- bzw. Regelungsprozessen und Sensoren bzw. Aktuatoren.

M2M-Ökosystem

Das M2M-Ökosystem betrachtet die Beteiligten und deren Interaktionen in der M2M-Wertschöpfungskette z. B. Produzenten von M2M-Modulen, Kommunikationsdienstleister wie Mobilfunknetzbetreiber, Software-Hersteller, Integratoren von M2M-Modulen, Betreiber von Rechenzentren sowie Anbieter von M2M-Produkten und Diensten.

M2M-Services

Elektronische Dienste mit Beteiligung von M2M-Komponeten, z.B. die Dienste, die das Abfragen eines Zählerstandes oder einer Temperatur, oder das Hoch- oder Runterfahren von Rolläden aus der Ferne i.d.R. über das Internet ermöglichen.

MAC-Adresse

Media-Access-Control-Adresse
Eine eindeutige Adresse jedes Netzwerkadapters auf Hardware-Ebene, die zur Identifizierung jedes Geräts im Rechnernetz dient.

Maker Faires

“Do-it-yourself Shows”
Ursprünglich vom Magazin Make initiierte Messen zur Präsentation unterschiedlicher Projekte aus den Bereichen Kunst, Handwerk, Wissenschaft und Technik, die das Do-it-yourself und die Lust am Kreativen fördern.

Managed C#

Eine von Microsoft unterstützte Programmiersprache.

Mashups

Der ursprünglich aus der Musik stammende Begriff bezeichnet im Internet das Erstellen von Inhalten, die anderebereits im Internet vorhandenen Inhalte einbinden und darauf aufsetzen. Hierfür existieren unterschiedliche Software-Technologien.

MBit/s

Megabit pro Sekunde
Übertragungsgeschwindigkeit in Millionen Bit je Sekunde.

Mbps

Megabit per Second
siehe: Mbit/s

MDM

Meter-Data-Management
Bezeichnet das zentrale Datenmanagement des Smart Metering. MDM ist die erforderliche Instanz zur Verarbeitung der erfassten Verbrauchsdaten.

MDM-Initiative

Bezeichnet das Projekt MDM (MobilitätsDatenMarktplatz) der BAST (Bundesanstalt für Straßenwesen).

Medizinische Sensor-Plattformen

Datendrehscheibe/ Marktplatz/ Hub für Sensordaten aus verteilten medizinischen Anwendungen, deren Integration eine verbesserte Verfügbarkeit von Informationen ermöglicht.

MES

Manufacturing Execution System
Bezeichnet eine prozessnah operierende Ebene eines mehrschichtigen Fertigungsmanagementsystems.

Middleware

Bezeichnet in der Informatik anwendungsabhängige Technologien, die Dienstleistungen zur Vermittlung zwischen Anwendungen anbieten, sodass die Komplexität der zugrundeliegenden Applikationen und Infrastruktur verborgen wird.

MIMO

Multiple Input – Multiple Output
Antennentechnologie, bei der durch Verwendung mehrerer Antennen auf der Sendeseite wie auch auf der Empfangsseite höhere Datendurchsätze realisiert werden können.

MNVO

Mobile virtual network operator
Der Fokus liegt dabei auf “virtuell”. Dies bedeutet, das der Anbieter für mobile Kommunikationsdienste z.B. über keine eigenen physischen Netzwerkressourcen, wie Basisstationen und Transport-Netze verfügt. Häufig werden dabei die Resourcen von anderen Mobilfunkbetreibern angemietet. Im Unterschied zu einem Reseller Modell hat ein MVNO aber eigene Einrichtungen zum Erfassen von Kundendaten, zur Rechnungserstellung aus Gesprächsdauern und -Anzahl und zum Gebühreneinzug.

Mobile Learning

Nutzung digitaler Bildungsinhalte durch mobile Endgeräte (wie Smartphones, Tablets, etc.). Die Besonderheit besteht u.a. in der Integration der Sensor-basierten Daten, die mobile Endgeräte aggregieren können, in eine Bildungssituation zur Unterstützung der konstrukvistischen Lerntheorie (hier: situiertes Lernen)

Mobilitäts-Plattform

Dienen dem Austausch von Informationen und Transaktionen auf der Basis von Mobilitätsdaten der öffentlichen Hand und von privatwirtschaftlichen Betreibern von Verkehrsträgern. Mobilitäts-Plattformen entfalten eine starke Hebelwirkung zur Verbesserung der optimierten Reisendeninformation.

Mobilitätsintegrator

Mobilitätsintegratoren berechnen optimale Routen und Zeiten für ihre jeweiligen Kunden/Zielgruppen. Zur Nutzung komplexer Mobilitätsketten beziehen diese sämtliche Verkehrsmittel in die Transport- und Reiseplanung ein (intermodale Mobilitätsplanung). Hierzu ist eine intelligente Verknüpfung von Informationen von Verkehrsträgern (wie Fahrpläne und Routeninformationen) notwendig.

MOOCs

Massive Open Online Courses
Massive Open Online Courses (MOOCs) sind eine spezielle Form von Onlinekursen mit einer theoretisch unbegrenzten Teilnehmerzahl. MOOCs kombinieren traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren und Gemeinschaften bilden können.

MQTT

Message Queuing Telemetry Transprt

MT

Mikro-/Mini-Trenching
Ein minimalinvasives Verfahren zur Herstellung von schmalen Gräben oder Schlitzen (Breite 4 cm – 20 cm) durch Schneiden oder Fräsen zur Verlegung von Mikrorohr-/Mikro- bzw. Glasfaserkabeltrassen. Nach ersten Erfahrungen lassen sich mit Mikro- und Mini-Trenching die Tiefbaukosten bei der Breitbanderschließung in den jeweiligen Einsatzgebieten um ca. ein Viertel bis ein Drittel reduzieren.

MTBF

Mean Time Between Failures
Maß für die Zuverlässigkeit von Einheiten (Baugruppen, Geräten oder Anlagen), die nach einem Ausfall instandgesetzt werden.

MTBF-Daten

Daten, die Auskunft über die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Fehlern bzw. Ausfällen (MTBF) geben.

Multi-Channel Learning Environments

Internetbasierte Umgebung für Bildung und Qualifizierung, in der von einem Lehrenden zur Verfügung gestellte digitale Lehr-Lern-Inhalte über beliebige Kanäle und Endgeräte vom Lernenden genutzt werden können (u.a. Desktop PC, Laptop, Smartphone, TabletPC, Wearables, IPTV).

Multifunktionale Beteiligungsplattformen

Bieten Bürgern und Unternehmen die Möglichkeit, sich themen- und verwaltungsübergreifend in Planungs- und Entscheidungsprozesse auf unterschiedlichen föderalen Ebenen einzubringen.

Multimodal Learning Environments

Mehrdimensionale Lernumgebung, in der (online/offline) digitale Bildungsinhalte mit dem Ziel der Qualifizierung, des Lehrens und Lernens zur Verfügung gestellt werden. Die Perzeption und Steuerung der Bildungsinhalte erfolgt über heterogene Sinnesorgane und Wahrnehmungskanäle, u.a. taktil, vestibulär, motorisch, auditiv und bildhaft.

NAT

Network Address Translation
Die automatische Übersetzung von Adressen in Datenpakete bei der Verbindung von verschiedenen Netzwerken.

NAT-44

Die automatische Übersetzung von einer IPv4-Adresse in eine andere IPv4-Adresse.

NAT-64

Die automatische Übersetzung von einer IPv6-Adresse in eine andere IPv4-Adresse. NAT64 erlaubt somit die Kommunikation zwischen IPv6 und IPv4-Netzwerken.

NEGS

Nationale E-Government-Strategie
Am 24. September 2010 hat der IT-Planungsrat die NEGS beschlossen, mit der sich Bund, Länder und Gemeinden zum ersten Mal gemeinsam darauf verständigt haben, wie die elektronische Abwicklung von Verwaltungsangelegenheiten über das Internet weiterentwickelt werden soll. Die NEGS definiert sechs zentrale Ziele, an denen sich die Projekte ausrichten werden, u. a. die maßgebliche Orientierung am Nutzen von Bürgern, Unternehmen und Verwaltung, die Erhöhung der Effizienz des Verwaltungshandelns, die Transparenz über Daten und Abläufe, Datenschutz sowie die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe über Internetangebote des Staates. Der IT-Planungsrat hat in seiner 6. Sitzung am 13. Oktober 2011 ein Umsetzungskonzept beschlossen, zu deren Schwerpunktmaßnahmen u. a. der Auf- und Ausbau einer serviceorientierten, föderalen E-Government-Infrastruktur gehört.
siehe: www.it-planungsrat.de

NEGZ

Nationales E-Government Kompetenzzentrum
Interdisziplinärer und intersektoraler Verbund von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung, gegründet 2013. Das Kompetenzzentrum verfolgt den Zweck, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in der anwendungs- und gestaltungsorientierten Forschung und Entwicklung von Anwendungslösungen zu vernetzen und Innovationsprozesse im Bereich der staatlichen Modernisierung und Verwaltungstransformation wissenschaftlich zu begleiten.

Network Function Virtualization

“Virtualisierung von Netzwerkfunktionen”
NFV ist ein Konzept, das von einer bei ETSI angesiedelten Interessensgemeinschaft vorangetrieben wird. Die Idee ist, Netzwerkfunktionen wie Gateways, Router, Applicationsserver usw., die bisher ein vertikal integriertes Produkt aus Software und dedizierter Hardware sind, so zu spezifiezieren, dass sie als reine Softwarelösung auf Standard-IT-Servern ablaufen können.

Networked Learning

Networked Learning meint den Prozess der Entwicklung oder Vorhaltung von Informationen und Menschen über das Internet zur Unterstützung des eigenen Lern-, Bildungs- und Qualifizierungsprozesses.

NFC

Near Field Communication
Drahtlose Übertragungstechnik, die zum kontaktlosen Datenaustausch zwischen Geräten mit nur wenigen Zentimetern Abstand dient.

NGA

Next Generation Access
Anschlussnetze der nächsten Generation für hohe Bitraten; Glasfaserleitungen mit mindestens 40 Mbit/s Downstream und mindestens 15 Mbit/s Upstream oder Kabelnetzwerk mit bis zu 50 Mbit/s bzw. mehr oder Anschluss von Büro- und Wohnneubauten per Glasfaserkabelnetz bis zu 100 Mbit/s (nach EU-Leitlinie Breitbandausbau 9/2010).

NGA-Forum

In der Breitbandstrategie der Bundesregierung wurde der Bundesnetzagentur u. a. die Aufgabe zugewiesen, durch die Erarbeitung von Eckpunkten die Grundzüge einer Wachstums- und innovationsorientierten Regulierung festzulegen. Daher wurde im Mai 2010 bei der Bundesnetzagentur das NGA-Forum eingerichtet. Das Forum soll die o.g. Themen frühzeitig aufgreifen, um den Breitbandausbau in Deutschland voranzutreiben und Probleme der praktischen Umsetzung zu lösen. Das NGA-Forum wird von der Bundesnetzagentur moderiert und geleitet.
siehe: www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/RegulierungTelekommunikation/NGAForum/NGAForum_node.html

NoSQL-Datenbanken


NoSQL bezeichnet eine Datenbank-Technologie, die nicht der Architecktur von relationalen Datenbanken folgen, also keine festgelegten Tabellenschemata benötigen. Die Motivation hierfür ist eine bessere horizontale Skalierbarkeit der Datenbank. Sie werden deahlb gerne im Web-Umfeld benutzt, wo häufig extrem große Datenmengen anfallen und verarbeitet werden müssen.

nPA

Neuer Personalausweis
Hoheitliches Dokument zur eindeutigen Identifikation von Personen, seit 2009 eingeführt. Bietet eine optimale Möglichkeit zur Nutzung einer elektronischen Identität.

Number Portability

Englisch für Rufnummernmitnahme, auch Rufnummernportierung. Bezeichnet in der Telekommunikation die Möglichkeit, bei einem Anbieterwechsel die Rufnummer zu behalten und auf die Systeme des neuen Anbieters übertragen zu lassen.

OAM

Operation, Administration, Management

OBU

On Board Unit
Gerät, das zur Datenerfassung und Kommunikation mit dem Mautsystem in LKW eingebaut wird.
siehe: www.toll-collect.de

ODF

Open Document Format
Offene Dateiformate zur Speicherung von Bürodokumenten, zum Teil durch internationale Standards beschrieben und in verschiedenen Anwendungsprogrammen implementiert.

OFDMA

Orthogonal Frequency Divison Multiple Access
Besonders effektives Modulationsverfahren, das bei WiMAX und LTE eingesetzt wird.

Offloading

Prinzip, bei welchem Datenströme anstelle von Mobilfunkeinrichtungen über Festnetzenfrastrukturen geleitet werden. Ziel ist die Vermeidung von Engpässen bei mobiler Datenübertragung durch die Nutzung höherer Bandbreiten bei Festznetzanschlüssen.

OneM2M

oneM2M ist ein bei ETSI angesiedeltes Industireforum, das eine Reihe von Spezifikationen herausbrimgen möchte, die die Interoperabilität und das Zusammenwirken von über das Internet verbundenen Objekten Opbjekten erleichtern sollen.

Online Tutoring

Plattformen oder Systeme, die Lehrende und Lernende beim zeit- und ortsunabhängigen Tutoring bzw. Mentoring via Internet unterstützen.

OOXML

Open Office XML
Offener Standard für XML-basierte Dateiformate zur Speicherung von Bürodokumenten, der den Daten- und Dateienaustausch zwischen verschiedenen Büroanwendungspaketen ermöglichen soll.

OPC UA

OPC Unified Architecture
Kommunikationsplattform der OPC-Foundation. Die hardware- und betriebssystem-unabhängige Infrastruktur ermöglicht den Daten- und Informationsaustausch mit integrierter IT-Security zwischen Applikationen.

Open Access

Zugangsmodell, welches einen diskriminierungsfreien Breitbandzugang einschließlich deren Applikationen für Drittanbieter ermöglicht. Hierdurch soll der Wettbewerb der Netz- und Service-Betreiber auf dem Infrastrukturnetz gestärkt werden.

Open Data

Öffentliche Verfügbarkeit standardisierter Daten.

Open Educational Resources

Umfassen freie Bildungsinhalte und Forschungsressourcen, freie Software oder auch freie Lizenzen im Internet. Open Educational Resources basieren auf neuen Verfahren und Methoden der Inhaltserstellung und Inhaltsverbreitung, auch unter Nutzung von Web 2.0 Diensten.

Open Government

Steht für eine Vielzahl strategischer Zielsetzungen und Maßnahmen seitens der Politik und/ oder öffentlichen Verwaltung, durch den zielgerichteten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien neue Formen der Transparenz, der Beteiligung sowie des kooperativen Zusammenwirkens verschiedener gesellschaftlicher Akteure zu erschließen.

Open-API

Offene Service-Schnittstelle.

ÖPNV

Öffentlicher Personennahverkehr
OPNV bezeichnet i.w.S. den öffentlichen Verkehr und i.e.S. den räumlichen Bereich zur Beförderung von Personen im Berufs-, Ausbildungs-, Einkaufs- und sonstigen alltäglichen Verkehr mit Fahrzeugen des Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehrs (Fähren) im Linienverkehr.

ÖPP

Öffentlich-Private Partnerschaft
Besondere Form der Kooperation zwischen Unternehmen und Verwaltungen.

ÖPV

Öffentlicher Personenverkehr
ÖPV bezeichnet in Abgrenzung zum ÖPNV auch Fernverkehrsträger wie die Deutsche Bahn ohne jede regionale Einschränkung.

OSA

Online Self Assessments
Internetbasierte Studienorientierungstests, die Studieninteressenten die Möglichkeit bieten, selbst herauszufinden, ob ihre eigenen Interessen, Neigungen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erwartungen und Vorstellungen mit den Anforderungen und tatsächlichen Gegebenheiten eines Studiums übereinstimmen. OSA’s werden gemeinhin unterschieden in Interessenstests und Erwartungschecks.

OSGi Alliance

Die OSGi Alliance bietet Spezifikationen für die Interoperabilität von Geräten, Sensoren und Aktoren und ermöglicht das Fernmanagement vonEndgeräten und deren Anwendungen. Die Spezifikationen umfassen eine modulare dynamische Ausführungsumgebung, die über API’s die verschiedenen Kommunikationsprotokolle und auch Anwendungen selber integrieren kann. Zusätzlich gibt es Spezifikationen für Cloud PaaS und eine Entwicklungsumgebung zur Entwicklung von modularen Apps auf OSGi-Basis. Die Spezifikationen sind bereits vielfach in Produktentwicklungen in den unterschiedlichen Industrien, einschließlich Enterprise, Smart Home, Telematik und AAL umgesetzt. Die OSGi Alliance kooperiert auch mit anderen Industrieakteuren und ist sowohl die Ausgangsbasis für HGI SWEX, als auch bei der Studie der Europäischen Kommission, SMART 2013/0077 berücksichtigt. Eine erweiterbare IoT Demo zeigt die end2end-Anbindung, welche in M2M notwendig ist.

Outsourcing

Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. Im Zusammenhang mit Cloud Computing bezieht sich der Begriff i.d.R. auf die Auslagerung von IT-Prozessen und -Infrastrukturen (z. B. Rechenzentren, Nutzung von Geschäftssoftware).

ÖV

Öffentliche Verwaltung

P23R

Prozessdatenbeschleuniger
Ein Vorhaben der Bundesregierung aus dem Regierungsprogramm „Vernetze und transparente Verwaltung“ Ziel ist die Entwicklung von Methoden und offenen Standards für eine vernetzte und übergreifende Interprozessarchitektur, für den vereinfachten Datenaustausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Durch ein einheitliches Prozessmanagement, auf der Basis einer entsprechenden Standardisierung von Verwaltungsprozessen soll schrittweise eine Infrastruktur geschaffen werden, die es Verwaltung und Unternehmen erlaubt, Transaktionen grundsätzlich elektronisch, medienbruchfrei abzuwickeln und so die Anforderungen an Datensicherheit und -sparsamkeit abzubilden.
siehe: www.p23r.de

Pay per use-Versicherungen

Nutzungsbasierte Tarife ermöglichen Versicherungsnehmern, verursachungsgerechte, also an ihrem tatsächlichen Fahrverhalten bemessene Kfz-Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Verhaltensbezogene Daten (bspw. Fahrhäufigkeit, Uhrzeiten, Brems- und Beschleunigungsverhalten) werden kontinuierlich mittels eingebetteter Sensorik erhoben und in regelmäßigen Abständen über drahtlose Funktechnologien (z.B. UMTS) an den Versicherer übermittelt, der darauf basierend an neuen (mobilen) Ökosystemen und Wertschöpfungsketten teilnehmen und neue profitable Services anbieten kann.

Peak Shaving

Verfahren und Maßnahmen zur Reduzierung (Häufigkeit, Höhe) von Lastspitzen.
siehe: acatech Studie Future-Energy-Grid

Peer-to-Peer-Anwendungen

Eine Anwendung, in der Netzwerkteilnehmer gleichen Ranges direkt miteinander kommunizieren, z.B. wie bei Skype.

PG

Projektgruppe

PLC

Powerline Communication
Der Begriff Powerline beschreibt die Übertragung von Datensignalen über ein bestehendes Energieverteilnetz, z.B. in einem Gebäude (Lokales Datennetzwerk) aber prinzipiell auch ausserhalb (z.B. SmartGrid/SmartMeter-Vernetzung). In der gängigsten Variante wird diese Technik genutzt, um in einem Gebäude eine Datennetzinfrastruktur einzubauen, die bestehende Leitungswege verwendet, um eine zusätzliche Verkabelung zu vermeiden.

PLCopen

Gremium, das Standards im Bereich der industriellen Automatisierung entwickelt.
siehe: www.plcopen.org

Plumbing

Gemeint ist damit eine seltene Redewendung in überwiegend englischsprachigen Aufsätzen und Fachbeiträgen, wie zum Beispiel „M2M is the plumbing of the Internet of Things“ oder auch „M2M is often referred to as ‘plumbing’, while the IoT is seen as a universal enabler“.

PMSE

Program Making and Special Event
PMSE bedeutet “Program Making and Special Event” und bezeichnet einen Teil der Anwendungen, die international als „Services Ancillary for Programme-Making“ und  „Services Ancillary for Broadcasting“ (SAP/SAB) bezeichnet werden, zu denen auch „Electronic News Gathering“ und „Outside Broadcasting“ (ENG/OB) gehören. Typische PMSE-Komponenten sind drahtlose Video Kameras, Mikrofone, In-ear Monitorsysteme, Konferenzanlagen, Talkback / Intercomsysteme, Datenverbindungen (z.B. als Fernbedienung), usw. PMSE umfassen damit alle drahtlosen Komponenten und Anlagen die bei professionellen Produktionen, wie Bühnenproduktionen, öffentlichen Events, Fernsehproduktionen, Installationen in Konferenzräumen, Musical-Häuser, Theatern und Opern, Sportzentren oder anderen professionellen Installationen Verwendung finden.

POF

Polymere optische Fasern
In der Lichtwellenleitertechnik spricht man oft von Glasfaserleitungen. Bei POF handelt es sich ebenfalls um einen Lichtwellenleiter, jedoch nicht auf der Basis von Glas, sondern Kunststoff. POF-Leitungen bieten hohe Übertragungsraten und die gleiche Störsicherheit in der Übertragung wie Glasfasern. In der Reichweite liegen sie jedoch (noch) hinter Glas zurück.

Portabilität

Bezeichnet die Unabhängigkeit von Computerprogrammen (oder IT-Services) von ihrer spezifischen Implementierung auf einer bestimmten IT-Plattform (oder einer spezifischen Anbieter-Cloud) und gibt damit einen Hinweis darauf, wie leicht ein Computerprogramm oder ein IT-Services in eine neue Umgebung migriert werden kann.

PPDR

Public-Protection-and-Disaster-Relief
Englischer Begriff zur internationalen Bezeichnung von Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Siehe auch: BOS-Funk

PPP

Public Private Partnership
Öffentlich-private Partnerschaft, kooperatives Zusammenwirken von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten.

Privacy Extensions

Mechanismus, um die dauerhafte Wiedererkennbarkeit von Endgeräten in einem Netzwerk zu verhindern. Hierbei wird aus einem gegebenen Interface Identifier mit Hilfe eines Zufallsgenerators ein neuer Interface Identifier erzeugt, der aber nur für eine begrenzte Zeit benutzt wird. Danach wird über dasselbe Verfahren wieder ein neuer Interface Identifier erzeugt.

Private Cloud

Der Anwender hat Zugriff auf seine Anwendungen und Daten in einer Cloud, die von einer Organisation eigens für ihn betrieben wird. Der Zugriff erfolgt in der Regel über ein Intranet und ist nur einem definierten Anwenderkreis vorbehalten. Wird die Private Cloud nicht auf Servern der Organisation ausgeführt, sondern von einem Drittunternehmen in dessen Rechenzentrum bereitgestellt, so wird sie „Hosted Private Cloud“ genannt.

Prosumer

Gesamtgesellschaftlicher Trend von Individuen, zunehmend nicht nur als Käufer (Konsumenten), sondern gleichzeitig auch als Anbieter (Produzenten) von Produkten oder Dienstleistungen aufzutreten. Im energiewirtschaftlichen Kontext stützt sich dieser Trend auf die zunehmende Verbreitung dezentraler Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien unter Privatkunden.

PSI

Re-use of Public Sector Information
PSI ist eine auf EU-Ebene verabschiedete Richtlinie zur Weiterverwendung von durch Behörden erhobenen Daten in anderen administrativen Vorgängen.

PSTN

Public Switched Telephone Network
Fernsprechnetz. Öffentliches Kommunikationssystem für den Sprechverkehr zwischen entfernten Teilnehmern.

Public Cloud

Eine öffentliche, für alle zugängliche Cloud. Viele verschiedene Organisationen und Privatpersonen können die darin bereitgehaltenen Dienste über das Internet nutzen und nach Bedarf bezahlen. Bei den Diensten handelt es sich häufig um E-Mail, Büroanwendungen oder Online-Speicher wie Fotoportale.

Public-Key-Infrastruktur

System, welches aus Sicherheitsgründen digitale Zertifikate zur rechnergestützten Kommunikation ausstellt, verteilt und überprüft.

Publish/Subscribe Paradigm

Publish/Subscribe ist ein Nachrichtenübermittlungskonzept, indem der Sender einer Nachricht (der Publisher) diese nicht direkt an einen bestimmten Empfänger (den Subscriber), sondern stattdessen an einen Nachrichtenvermittler (den Nachrichten-Broker) schickt. Die Nachrichten werden in Klassen unterteilt und vom Broker an alle Subscriber weitergeleitet, die eine bestimmte Klasse abonniert haben.

QNX

Ein Echtzeit-Betriebssystemen, das im Bereich eingebetteter Systeme (wie z. B. viele M2M-Systeme) eingesetzt wird.

QoS

Quality of Service
In der Telekommunikation im Allgemeinen das definierte, kontrollierbare Verhalten eines Kommunikationssystems oder -dienstes bezüglich qualitativ messbarer Parameter.

QoS Flowlabel

Ein 20 Bits langes Feld im IPv6-Paket, das sogenannte Flowlabel, erlaubt die Kennzeichnung der Pakete, um eine bestimmte Behandlung der Pakete durch Router zu kennzeichnen. Dies können bestimmte Service-Qualitätsmerkmale (QoS), wie zum Beispiel „Echtzeit“ sein. Ziel ist, Datenpakete für Dienste die eine bestimmte Dienstqualität (z. B. Videotelefonie), gesondert zu behandeln.

Raspberry Pi

Ein Rasperry PI ist ein in etwa kreditkartengroßer Einplatinenrechner, der als sogenannte DIY (Do-it-yourself)-Computerplattform für Einsteiger und Bastler aus der Maker-Szene gedacht ist. Die Hardware unterstützt Linux-Betriebssysteme und kann sehr einfach in Python programmiert werden. Da inzwischen weit über 3 Millionen Rasperry PI verkauft wurden, gibt es eine sehr große Unterstützer-Szene, die unzählige Lösungsbespiele entwickelt und im Internet veröffentlicht hat.

Rating

Englisch für Bewertung. In der Telekommunikation als Bestandteil des Billing-Prozesses die Bestimmung des Preises für einen genutzten Service.

Real-Time SLA

Bezeichnet die Möglichkeit, Service Level Agreements (SLA) in Echtzeit zu überprüfen und anpassen zu können.

Real-Time-Verhalten

Englisch für Echtzeitverhalten. Beschreibt die Notwendigkeit eines Systems innerhalb eines vorher fest definierten Zeitintervalls, garantiert ein Ergebnis zu berechnen. Wird oft synonym mit hohen Anforderungen an eine extrem kurze, verzögerungsfreie Reaktions- oder Steuerungszeit verwendet.

Regelversorgung

Begriff aus dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) bezüglich der zahnärztlichen Therapie bei Zahnersatz für gesetzlich Versicherte, der medizinisch ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlich vertretbaren Zahnersatz beschreibt. Auf Grundlage der Regelversorgungen werden die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherungen berechnet.

Regionaler Marktplatz im Energiemarkt

Ein regionaler Marktplatz dient allen Stakeholdern und Energieanlagen als Plattform, um eine ökonomisch effiziente Allokation von Erzeugung, Verbrauch, Speicherung und Energietransport auf lokaler Ebene zu ermöglichen.

REST

Represental State Transfer
REST ist ein datenunabhängiger Architekturstill für Webanwendungen. REST basiert auf den vier HTTP-Methoden GET, POST, UPDATE und DELETE. Neben HTTP ist REST auch mit CoAP (Constraint Application Protocol) einsetzbar, so dass auch Embedded Systeme mit eingeschränkten Ressourcen direkt in REST-basierte Anwendungen integrierbar sind. REST dient im Internet der Dinge zur Realisierung plattformunabhängiger Programmierschnittstellen (APIs = Application Programming Interfaces).

RFID

Radio Frequency Identification
Drahtlos arbeitendes Verfahren, das berührungslos arbeitet und die Warendaten über eine gewisse Entfernung mit Funk, induktiver oder Resonanz-Kopplung überträgt. Ein RFID-System besteht aus dem Datenträger (dem sogenannten RFID-Tag), einer Antenne und dem RFID-Lesegerät.

Ripe NCC

Réseaux IP Européens Network Coordination Centre
Ripe NCC ist eines von fünf Regional Internet Registries (RIR) und als Organisation unter anderem für die Vergabe von IP-Adressen für Europa, dem nahen Osten und Zentralasien zuständig.

Roaming

Englisch für Durchleitung. Bezeichnet die Fähigkeit, in einem fremden Mobilfunknetz verbunden zu sein und Mobilfunkleistungen nutzen zu können, insbesondere im Ausland.

ROI

Return of Investment
Betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen Gewinn und investiertem Kapital angibt.

S/PRI

Supplier/Partner Requisition Interface
Die standardisierte Orderschnittstelle für NGA-Netze, entwickelt vom Arbeitskreis S/PRI. Schnittstelle für alle Kundenwechselprozesse.

SaaS

Software as a Service
Anwender beziehen eine bestimmte Software aus der Cloud, etwa ein CRM-System oder Büroanwendungen. Die am meisten genutzte Cloud-Form. Vormals bezeichnet als Software on Demand.

SCADA

Supervisiory Control and Data Acquisition
Das Überwachen und Steuern technischer Prozesse mittels eines Computersystems. Eine SCADA-Lösung ist in der Regel eine Plattform, die über unterschiedliche Kommunikationsverbindungen mit dezentralen Sensoren, Aktoren und Steuerungen verbunden ist.

SDK

Software Development Kit
Eine Sammlung von Software-Werkzeugen und Programmen, mir deren Hilfe Software-Entwickler neue Anwendungen erstellen und testen können.

Security/Privacy by design

Bedeutet in der Softwareentwicklung, dass Sicherheit bzw. Schutz der Privatsphäre von Beginn an beim Entwurf als zentrale Systemeigenschaft berücksichtigt werden.

Semantische Interoperabilität

Bezeichnet die Fähigkeit des Datenaustausches zwischen Organisationen als Teil integrierter, medienbruchfreier Geschäftsprozesse auf Grundlage eines Vorgehens, das Fehlinterpretationen und inhaltliche Missverständnisse bei der Verwendung von Begriffen, Datenstrukturen, Schreibkonventionen etc. zu vermeiden hilft. Erst die Semantische Interoperabilität gewährleistet einen effizienten organisationsinternen Datenaustausch und eine effiziente Datenintegration mit externen Kooperationsteilnehmern.
siehe: www.isst.fraunhofer.de/Images/White-Paper_Einf%C3%BChrung_Bd1_tcm81-49792.pdf

Serial, I2C, USB, CAN und Ethernet

Serielle Schnittstellen, die dem Datenaustausch zwischen Computern und Peripheriegeräten bzw. Peripheriebausteinen dienen. Die Gemeinsamkeit dieser Schnittstellen ist die bitserielle Übertragung. Es werden allerdings völlig unterschiedliche Synchronisationsverfahren zwischen Sender und Empfänger sowie Zugriffsverfahren auf das Übertragungsmedium genutzt. Des Weiteren variiert der Anwendungsschwerpunkt: CAN wurde zum Beispiel für Automotive-, Ethernet für LAN-Anwendungen entwickelt.

SIM-Karten

Subscriber-Identity-Modul-Karten
Chip-Karten, die der Identifikationen des Nutzers gegenüber den Mobilfunknetzbetreiber dienen. Sie werden z. B. von Mobilfunknetzbetreibern ausgegeben.

SLA

Service Level Agreement
Vertragliche Vereinbarung über die Dienstgüte an der Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Dienstleister.

Smart Device

Informationstechnisch aufgerüstete Alltagsgegenstände, die einen Mehrwert durch sensorgestützte Informationsverarbeitung und Kommunikation erhalten. Ein Smart Device ist in der Regel direkt mit anderen Device verbunden oder in ein Netzwerk eingebunden. Sehr häufig werden für die Kommunikationsverbindungen einer Smart Device Funkverfahren wie Bluetooth, ZigBee, Wi-Fi, GSM, UMTS, LTE usw. benutzt.

Smart Grids

Elektrische Stromnetze, in denen der Verbrauch aller Nutzer intelligent abgeschätzt und auf Basis dessen die Erzeugung und Bereitstellung des Stroms dynamisch angepasst wird.

Smart Logistic

Ermöglicht automatisierte Transportabläufe, die u.a. Sensordaten und zentrale IT-Funktionen einbeziehen. Ziel von Smart Logistic ist nicht nur die Einsparung von Wegen und Kosten, sondern auch der Aufbau digitalisierter Transportnetze, welche vorhandene Kapazitäten optimal verknüpfen und zugleich Lasten für Infrastrukturen und Umwelt auf ein gesellschaftlich akzeptables Maß reduzieren.

Smart Market

Nach Verständnis der Bundesnetzagentur der Bereich außerhalb des Netzes, in welchem Energiemengen oder daraus abgeleitete Dienstleistungen auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Netzkapazität unter verschiedenen Marktpartnern gehandelt werden. Neben Produzenten und Verbrauchern sowie Prosumern könnten künftig sehr viele unterschiedliche Dienstleister in diesen Märkten aktiv sein, z. B. Energieeffizienz-Dienstleister, Aggregatoren etc..
siehe: www.bundesnetzagentur.de

Smart Meter

Sensor, der typischerweise den Stromverbrauch eines Geräts in kurzen Intervallen misst und diese Information einer zentralen Instanz zur Verarbeitung überträgt. Auf Basis dieser Information kann beispielsweise ein Energieversorger den Verbrauch einzelner Geräte überwachen und auch die Kosten berechnen.

Smart Metering

Ermittlung und zeitnahe Kommunikation von Energieverbrauchs­informationen zwischen Zähler- und Energieverteilernetz.

Smart Parking

Umfasst intelligente städtische Parkleitsysteme, die Autofahrer über dynamische und statische Anzeigetafeln oder über vernetzte Navigationsgeräte zu einem freien Parkplatz leiten. Auf Autobahnen dient Smart Parking dazu, durch Vorausbuchung von LKW-Parkplätzen über vernetzte Systeme Überbelegungen von Rasthöfen zu vermeiden und damit knappe Stellflächen besser zu allokieren. Smart Parking führt zu einer effizienteren Nutzung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur.

SmartThingsChannel

Spezielle Verfahrensbezeichnung der IFTTT (IF This Than That)-Serviceplattform. Über diese Plattform können Triggerbedingungen und Aktionen mit einem bestimmten „Channel“ verknüpft werden. Die einzelnen Channels sind bestimmte mit dem Internet verbundene Produkte bzw. Plattformen anderer Hersteller.

SOA

Service-oriented Architecture
SOA ist ein Paradigma/Denkmuster für die Strukturierung und Nutzung verteilter Funktionalität, die von unterschiedlichen Besitzern verantwortet wird.

Solaris

Unix-Betriebssystem der Firma Sun (Oracle).

Soziales und ubiquitäres Lernen

Bezeichnet Lernsituationen, in denen der Lernende durch die Nutzung geeigneter mobiler Endgeräte und/oder soziale Medien unterstützt wird.

sRAM

Static Random Access Memory
Ein elektronischer Speichertyp.

SSID

Service Set Identifier
Frei wählbarer Name eines Service Sets, also eines Gerätes im WLAN. Ein Wireless Access Point kann in der Regel mehrere SSID zugleich tragen, wodurch das Angebot mehrerer Virtual Local Area Networks möglich wird. Häufiger Anwendungsfall ist die Bereitstellung eines Gast-WLANs neben mindestens einem weiteren WLAN.

SSK

Strahlenschutzkommission

SSK

Strahlenschutzkommission
Beratungsgremium des zurzeit zuständigen Bundesumweltministeriums in Angelegenheiten des Schutzes vor ionisierender und nichtionisierender Strahlen, welches 1974 gegründet wurde und in der Regel aus 14 Experten besteht.

SSL

Secure Socket Layer
Älteres und nicht mehr aktuelles Netzwerkprotokoll zur sicheren Datenübertragung. Seit der SSL-Version 3.0 trägt das Protokoll den Namen TLS.

Standardisierte Serviceschnittstellen

Die Bereitstellung standardisierter Prozessschnittstellen für Genehmigungsprozesse bzw. für andere Leistungsangebote der öffentlichen Verwaltung verbessert die Interoperabilität von IT-Systemen im Bereich der öffentlichen Verwaltung und schafft zugleich wichtige Voraussetzungen für die Bündelung bzw. eine flexible Kombination verschiedener Verwaltungsangebote auf der Grundlage entsprechender Assistenzsysteme. Zudem ermöglichen offene Serviceschnittstellen wirtschaftlichen bzw. zivilgesellschaftlichen Akteuren die Integration öffentlicher Leistungen in entsprechende zielgruppenspezifische bzw. an Lebens- / Geschäftslagen ausgerichtete vernetzte Informations- und Transaktionsangebote.

Statische Adressvergabe

Ein Netzwerkteilnehmer erhält eine feste Adresse zugewiesen und behält diese über mehrere Verbindungen zu einem Netzwerk.

Storage

Speichersysteme für die Online-Datenverarbeitung sowie zur Ablage, Archivierung und Datensicherung.

Subscriptionsmanagement

Management (üblicherweise bei einem Dienstanbieter oder Mobilfunknetzbetreiber) der Nutzer, ihrer Verträge und die Bereitstellung der vertraglich zugesicherten Leistungen.

TCP

Transmission Control Protocol
Teil der Internetprotokolle, Grundlage für HTTP.

Telco Device Supplier

Relativ selten verwendete Bezeichnung für Hersteller von Telekommunikationsgeräten. Die “Telco Device” kann sowohl ein Smartphone als auch ein Kabelmodem usw. sein.

Teledisziplin

Überbegriff für die unterschiedlichen fachlich spezifischen Herangehensweisen, mit denen medizinische Dienstleistungen über eine räumliche Distanz erbracht werden (z. B. Telepathologie, Teleradiologie).

Telehealth

System und/oder Dienstleistung, die, Ärzte und Pflegekräften mit Patienten verbindet, um in der Diagnose und dem Monitoring von Patienten mit chronischen Erkrankungen behilflich zu sein sowie um die Patienten im Selbstmanagement Ihrer Erkrankung zu unterstützen.

Telekonsultation

Medizinischer Handlungsakt, bei dem im Falle einer Beteiligung des Patienten der Arzt über Distanz mit ihm spricht oder ohne Beteiligung eines Patienten mehrere Ärzte über Distanz kommunizieren.

Telemedizin

Bezeichnet sämtliche Diagnostik und Therapie unter Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen („asynchron“) Distanz zwischen Arzt (Telearzt), Apotheker und Patienten oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels der Anwendung von Informations und Kommunikationstechnologien. Telemedizin wird als Überbegriff für Telehealth, Telecare und Teledisziplinen verwendet.

Telemonitoring

Austausch von physiologischen Daten eines Patienten, die in seiner Alltagsumgebung erhoben werden, zwischen medizinischen Experten.

TKG

Telekommunikationsgesetz

TLP

Traffic Light Protocol
International anerkanntes Regelwerk zum Austausch schutzwürdiger Informationen. Das TLP wurde in Großbritannien vom National Infrastructure Security Coordination Centre entwickelt. Alle Daten und Dokumente werden in eine von vier Klassen eingeteilt, die die Bedingungen für ihre Weitergabe regeln.

TLS

Transport Layer Security
Verschlüsselungsprotokoll für die Transportschicht. TLS-basierte Verschlüsselung wird heute vor allem mit HTTPS eingesetzt. TLS unterstützt verschiedene Verschlüsselungsmethoden. Das erreichbare Sicherheitsniveau hängt neben dem zum Einsatz kommenden Verschlüsselungsverfahren auch von der jeweiligen TLS-Version ab.

Tracking &Tracing

Gibt Auskunft darüber, wo sich Waren zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden. Es ermöglicht auch die Erfassung davon, was mit Rohstoffen, Halbfertigfabrikaten und Endprodukten bei ihrem Gang durch die Produktionskette geschehen ist und ermöglicht dadurch die Rückverfolgung des Produktions- und Versandprozesses.

UAG

Unterarbeitsgruppe

UART

Universal Asynchronous Receiver Transmitter
UART ermöglichen die Realisierung serieller Schnittstellen z.B. in eingebetteten Systemen (z.B. M2M-Systeme) zur Kommunikation mit weiterer Peripherie wie Sensoren/Aktuatoren oder Funkmodulen.

UDDI

Universal Description, Discovery and Integration
Verzeichnisdienst mit einer Webschnittstelle. Er enthält Unternehmen, ihre Daten und ihre Services. Dabei kann man in UDDI zwischen drei Arten der Informationen unterscheiden: Den “White Pages”, einer Art Telefonbuch, den “Yellow Pages”, also die elektronische Entsprechung der gelben Seiten, und den Schnittstellenbeschreibungen in den sog. “Green Pages”.

UHF

Ulta High Frequency
Frequenzband von 0,3 GHz bis 3 GHz, welches u.a. für terrestischen Fernsehfunk, Mobilfunk und WLAN genutzt wird.

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System
Mobilfunkstandard der dritten Generation, bei dem mit bis 7,2 Mbit/s deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit den GSM-Standard möglich sind.

UN

United Nations

Unbundling (Im Energiemarkt)

Entflechtung von Funktionen der Energie-Wertschöpfungskette mit dem Ziel der Unabhängigkeit des Netzbetreibers von anderen Tätigkeiten der Energieversorgung sowie der Erhöhung des Wettbewerbs. So soll Dritten ein diskriminierungsfreier Netzzugang ermöglicht und ein Ausnutzen der Monopolsituation von Netzbetreibern, z. B. zur Quersubventionierung des Vertriebs, verhindert werden.

Universaldienst

Beim Universaldienst wird der gesamten Bevölkerung eines Landes ein bestimmter Dienst (z. B. Telefonie) als Grundversorgung durch das TKG gesetzlich zugesichert.

USB

Universal Serial Bus
Ein serielles Bus-System, hauptsächlich zur Verbindung von Peripheriegeräten wie Festplatten, Mäusen, Tastaturen, Webcams an PCs.
siehe: www.usb.org

Use Case

Englisch für Anwendungsfall. Begriff der IT-Branche für die Dokumentation von Anforderungen an ein Softwaresystem.

VATM

Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V.
siehe: www.vatm.de

VDE

Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
siehe: www.vde.com

VDSL

Very High Speed Digital Subscriber Line
Ist eine neue DSL-Technologie, die gegenüber früheren DSL-Technologien deutlich höheren Bandbreiten (im Downstream mehr als 20 MBit/s, im Upstream mehr als 5 MBit/s – theoretisch bei VDSL 2 bis zu 100 MBit/s in beide Richtungen) ermöglicht.

Vehicle-to-X-Kommunikation

Oberbegriff für verschiedene Kommunikationstechniken, die eine Vernetzung von Fahrzeugen mit der Infrastruktur ermöglichen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Einen Spezialfall stellt Vehicle-to-Vehicle Kommunikation dar. Dies bezeichnet den Austausch von Informationen und Daten zwischen Kraftfahrzeugen direkt mit dem Ziel, dem Fahrer frühzeitig kritische und gefährliche Situationen zu melden.

Verkehrsdaten-Verbundsystem

Intermodales System zur Vernetzung von Güter- und Transportverkehr mit dem Individualverkehr (Motorisierter Individualverkehr – MIV oder öffentlicher Personenverkehr – ÖPV). Ein Verkehrsdaten-Verbundsystem dient der optimierten Routenführung für den einzelnen Transportvorgang wie auch für die Gesamtheit der Verkehrsteilnehmer.

Verkehrsdatenmarktplatz

Plattform für Verkehrsdaten oder auch digitaler Marktplatz für Verkehrsdaten, z.B. auf dem MDM (MobilitätsDatenMarktplatz) der BAST (Bundesanstalt für Straßenwesen),

Verkehrsleitsysteme

Verkehrsleitsysteme dienen dem lokalen Erfassen, Übermitteln, Verarbeiten und Nutzen verkehrsbezogener Daten mit dem Ziel der effizienten Organisation, Information und Lenkung des Verkehrs unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Verkehrstelematik

Verkehrstelematik bedeutet den Einsatz der Telematik im Verkehrswesen, d.h. sie dient dazu Verkehrsabläufe effizienter zu gestalten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, verkehrsbedingte Umweltbelastungen zu verringern sowie den Komfort zu erhöhen oder betriebliche Abläufe zu optimieren.

Verkehrsstrategische Routenplanung

Basiert auf Daten aus Verkehrsleitsystemen. Je nach Auslastungsgrad der Verkehrsinfrastruktur werden verschiedene Alternativen der Routenplanung automatisiert verglichen und die jeweils günstigste Variante dynamisch zur Zielführung ausgewählt.

Verteilernetz

Netz, das als Grundlage für den flächendeckenden Anschluss der breiten Masse an das Stromnetz dient. Die Verteilung findet weitgehend auf Mittel- und Niederspannungsebene statt.

Virtual Classrooms

Online-System zur Unterstützung von synchronen oder asynchronen Bildungsangeboten (E-Learning, Webinare) unter Nutzung von Video, Audio, Whiteboard, Application Sharing und Chat bzw. Forum.

Virtualisierung

Bereitstellung von Ressourcen, ohne dass eine feste Zuordnung von Ressourcen zu einzelnen Rechnersysteme oder Server besteht.

Virtuelle Kraftwerke

Intelligenter Zusammenschluss vieler lokal getrennter, erneuerbare Energien erzeugender Kleinstkraftwerke zu einem System, das ähnliche Energiekapazitäten aufweist wie ein konventionelles Großkraftwerk.

VLAN

Virtual Local Area Network
Ein Virtual Local Area Network (VLAN) ist ein logisches Teilnetz innerhalb eines Switches oder eines gesamten physischen Netzwerks. Es kann sich über einen oder mehrere Switches hinweg ausdehnen. Ein VLAN trennt physische Netze in Teilnetze auf, indem es dafür sorgt, dass VLAN-fähige Switches die Frames (Datenpakete) eines VLANs nicht in ein anderes VLAN weiterleiten und das, obwohl die Teilnetze an gemeinsame Switches angeschlossen sein können.

VLE

Virtual Learning Environments
Virtual Learning Environments sind internetbasierte e-Learning-Systeme zur Modellierung formaler Lern- und Bildungsprozesse durch Bereitstellung eines persönlichen virtuellen Zugangs zu Unterricht, Lerninhalten, Prüfungen, Vertiefungsaufgaben, Noten, Bewertungen und weiteren freien Bildungsressourcen.

VNB

Verteilnetzbetreiber
Ein Verteilnetzbetreiber (auch Verteilungsnetzbetreiber, in Deutschland nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) auch Verteilernetzbetreiber (VNB); engl. Distribution System Operator (DSO)) ist ein Unternehmen, das Strom-, bzw. Gasnetze zur Verteilung an Endverbraucher (private Haushalte und Kleinverbraucher) betreibt.

VoIP

Voice over IP
Bezeichnet das Telefonieren über IP-basierte Computernetzwerke.

VPN

Virtual Private Network
Netzwerk, das aus mindestens zwei Teilnetzwerken (bzw. Teilnehmern) besteht, die über öffentliche Leitungen (z. B. dem Internet) miteinander verbunden sind, und bei dem die Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der Daten bei der Datenkommunikation gewährleistet wird.

VxWorks

Echtzeit-Betriebssystem für eingebettete Systeme (wie M2M-Systeme) der Firma Wind River Systems.

WBCI

WITA Based Carrier Interface
Die WBCI (WITA Based Carrier Interface) sorgt für die einheitliche und reibungslose Prozessierung einer Vorabstimmung bei einem Anbieterwechsel und gilt damit als elektronische Alternative zum heutigen manuellen und fehleranfälligen Faxverfahren.

Weiße Ware

Bezeichnet elektrische Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank und Backofen.
siehe auch: Braune Ware

WHO

World Health Organization
Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen.

WHO

World Health Organization

WiFi-Hotspots

Öffentliche Internetzugangspunkte, an welchen drahtlos mittels WLAN-Technolgie eine Verbindung zum Internet aufgebaut werden kann.

WiMAX

Worldwide Interoperability for Microwave Access
Funksysteme nach dem Standard IEEE 802.16.

Windows Embedded CE

Ist ein Betriebssystem für kleine oftmals eingebettete Systeme (wie M2M-Systeme oder CE-Produkte) der Firma Micro­soft.

WIR

Wirtschaft, Innovation, Ressourcen.
Nachrichten aus dem Wirtschaftsministerium Thüringen

WITA

Wholesale IT Architecture
IT Architektur zu Unterstützug des Wholesale im Carrier to Carrier Geschäft

WLAN

Wireless Local Area Network
Auch WiFi. Bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz, mit dem Computer, Smart-Phones, Drucker und andere Geräte mit einem Netzwerk verbunden werden können. Heute entsprechen die WLANs weltweit meist dem Standard IEEE-802.11.

WRC

World Radiocommunication Conference
Die seit 1995 alle zwei bis vier Jahre tagende Konferenz entscheidet über die Belange des Funkwesens und wird von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), einer Unterorganisation der Vereinten Nationen (UN), veranstaltet.

WSDL

Web Services Description Language
Beschreibungssprache für Webservices und andere Netzwerkdienste zum Nachrichtenaustausch auf XML-Basis. WSDL ist eine plattform-, protokoll- und programmiersprachenunabhängige Beschreibungssprache. WSDL spezifiziert die syntaktischen Elemente eines Webservices, d. h. die Art und Weise, wie zum Beispiel ein Client auf den entsprechenden Webservice zugreifen kann.

x-trans.eu

Pilotprojekt. Es wurde vom Freistaat Bayern im Rahmen des IT-Gipfel 2010 vorgestellt und beschäftigte sich mit der praktischen Umsetzung und Erprobung des innovativen Konzeptes des Prozessdatenbeschleunigers (siehe P23R) für den Bereich verkehrsbezogener Meldepflichten im grenzüberschreitenden Schwerlastverkehr. Aufbauend auf den wissenschaftlichen Vorarbeiten wurde im Rahmen von x-trans.eu ein übergreifendes „Transport-Daten-Modell“ entwickelt, um auf der Basis von länderspezifischen Regeln die jeweils erforderlichen Antragsdaten für einen Transportantrag in Deutschland oder Österreich automatisiert auszuwählen und elektronisch an die entsprechende Behörde zu übermitteln. Das P23R-Prinzip führt im Ergebnis dazu, dass Antragsdaten nur einmal eingegeben werden müssen und für mehrere Transportanträge in unterschiedlichen Ländern genutzt werden können. Ab 2013 soll die grenzüberschreitende IT-Lösung in den Regelbetrieb überführt und im europäischen Kontext weiter ausgebaut und weiterentwickelt werden.

X.509-Zertifikat

Digitales Zertifikat für eine Public-Key-Infrastruktur (PKI) gemäß dem ITU-T-Standard X.509. Aktuell ist die Version 3 (X.509v3). Ein solches Zertifikat dient innerhalb einer PKI als Identitätsnachweis.

xMeld

Elektronischer Prozessverbund im Meldewesen
Projekt der OCSI-Leitstelle, das im Auftrag von Bund und Ländern im Juli 2001 iniitiert wurde. Ziel war, einen elektronischen Prozessverbund zwischen den deutschen Meldeämtern aufzubauen. Darin wurden in einem offenen Prozess, und unter Beteiligung aller interessierten Stellen, die vordringlich zu realisierenden Nachrichten des Einwohnerwesens standardisiert. XMeld basiert vollständig auf XML und verwendet zur Gewährleistung des Datenschutzes ein speziell für die öffentliche Verwaltung entwickeltes Transport-Protokoll (Online Services Computer Interface, kurz OSCI). Die intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit der „Projektgruppe Meldewesen“, die im Auftrag der Innenministerkonferenz die rechtlichen Rahmenbedingungen der Umsetzung des MRRG koordinierte, führte zu verbindlichen Beschlüssen der Innenministerkonferenz. Auf deren Grundlage wurde am 1. Januar 2007 erstmals flächendeckend in Deutschland eine verwaltungsübergreifende sichere Prozess-Infrastruktur in Betrieb genommen.

XMPP

Extensible Messaging and Presence Protocol
XMPP ist ein Instant-Messaging-Protokoll, das auf TCP aufsetzt. Das Protokoll bietet neben dem Messaging umfangreiche Zusatzfunktionen. XMPP unterstützt Konferenzen mit mehreren Benutzern. Der XMPP-Einsatz erfordert mindestens einen Server, der als Vermittler für die einzelnen XMPP-Nodes arbeitet. Mehrere Server können wiederum domainübergreifend Nachrichten austauschen.

XÖV

XML in der öffentlichen Verwaltung
Fachstandards im E-Government für den elektronischen Datenaustausch in der öffentlichen Verwaltung auf Basis von XML. Mit den XÖV-Standards werden durchgängige elektronische Geschäftsprozesse ermöglicht. Als Grundlage für die Entwicklung von XÖV-Standards wurde ein XÖV-Framework entwickelt. Es umfasst zentrale Regeln, die im Rahmen von XÖV-Standardisierungsprojekten die Ziele „Verbesserung der Interoperabilität“, „Senkung der Kosten für die XÖV-Standardisierung sowie der Projektrisiken“ unterstützen und dient damit als Grundlage für die XÖV-Koordination. Die im XÖV-Framework beschriebenen Leitlinien und Projektabläufe sollen in der fachlichen Standardisierungsprojektarbeit in der öffentlichen Verwaltung – insbesondere bei ebenenübergreifenden Standards – verwendet werden und damit zur verbesserten Umsetzung der Standardisierungsvorhaben einen wesentlichen Beitrag leisten.

Z-Wave

Drahtlose Kommunikationstechnologie für den Nahbereich. Ein typisches Anwendungsfeld ist die drahtlose Vernetzung von elektronischen Geräten in Haus und Heim.

Zählpunkt

Bezeichnet in der Energiewirtschaft den Punkt, an dem Versorgungsleistungen durch den Energielieferanten an den Ver­braucher geleistet werden; repräsentiert durch einen Zähler oder mehrerer zusammengefasste Messstellen. Dem Zählpunkt wird eine standardisierte Zählpunktbeschreibung und Zählpunktnummer zugeordnet.

ZEVH

Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke
siehe: www.zveh.de

ZEW

Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung

ZigBee

ZigBee wurde als erweitertes Funkverfahren zu WLAN (IEEE 802.11) und Bluetooth (IEEE 802.15.1) entwickelt, um Sensoren und Hausgeräte auf Kurzstrecken zwischen 10 und 100 Metern zu verbinden. Dieser Standard unterstützt speziell drahtlose Nahbereichsnetzwerke mit niedrigen Datenraten. Frequenzbereich ist 2,4 GHz, alsowie WLAN und Bluetooth

ZTV-Asphalt-StB

Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt. Aufgestellt von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV), Arbeitsgruppe „Asphalt­bauweisen“.